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·7 luglio 2026
Fürs Mittelfeld: 1. FC Köln arbeitet an Transfer-Hammer um WM-Star

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Der 1. FC Köln hält Augen und Ohren offen nach einem neuen defensiven Mittelfeldspieler. Der FC zeigt dabei anscheinend Interesse an der Umsetzung eines Transferhammers.
Die Abgänge von Eric Martel und Denis Huseinbasic haben Lücken hinterlassen, die der 1. FC Köln schließen muss. Dabei spielen die Verantwortlichen am Geißbockheim offenbar auch eine spektakuläre Lösung durch.
Wie Sky berichtet, prüft der FC aktuell die Möglichkeit eines Transfers von Edson Álvarez. Der Wechsel würde einem echten Transferhammer entsprechen, sei allerdings nur schwierig umzusetzen. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler sei bereit, sofort zum FC zu wechseln.
Álvarez ist vertraglich bis 2028 an West Ham United gebunden, das aus der Premier League abgestiegen ist. Der aktuelle mexikanische WM-Teilnehmer bringt genau die Physis, Zweikampfstärke und internationale Erfahrung mit, die dem Kölner Mittelfeld nach den Abgängen fehlt.
Aufgrund der hohen finanziellen Hürden aus Ablöse, Gehalt und Provisionen ist ein Deal aus Kölner Sicht allerdings nur sehr schwer umsetzbar. Der Bundesligist hat in dem Fall aber durchaus zwei Trümpfe in der Hand.
Zum einen wäre da Kölns neuer Kaderplaner Tim Steidten, der Álvarez im Sommer 2023 in seiner damaligen Funktion als Technischer Direktor zu West Ham United in die Premier League holte. Nun scheint Steidten wieder Interesse zu signalisieren.
West Ham parkte Álvarez in der vergangenen Saison bei Fenerbahce, nachdem der BVB mit einem Last-Minute-Angebot abblitzte. In der Türkei hatte dieser erhebliche Verletzungsprobleme, fiel aufgrund einer Operation am Knöchel nahezu die komplette zweite Saisonhälfte aus. So kam es nicht überraschend, dass Fenerbahce darauf verzichtete, die vereinbarte Kaufoption in Höhe von 22 Millionen Euro zu ziehen.
Nach dem Abstieg will West Ham nun weitere Veränderungen vornehmen, Gehälter einsparen und Spieler wie den bereits verliehenen Álvarez aus dem Kader streichen. Die Kaufoption, die Fenerbahce zugesprochen wurde, zeigt aber allein auf, von welchen finanziellen Sphären in diesem Fall gesprochen wird.







































