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·18 aprile 2026
Fußball heute DFB-Frauen Länderspiel gegen Österreich – Wück mit Ansage an die Spielerinnen

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Vor dem zweiten WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich richtet Christian Wück den Blick vor allem auf die Grundlagen. Der Bundestrainer fordert von den DFB-Frauen mehr Präzision, mehr Stabilität und mehr Eigenverantwortung, während am Samstag ab 18 Uhr in Ried das nächste Duell mit dem Nachbarn ansteht. Zu sehen ist die Partie live bei sportschau.de live ab 18 Uhr.
Bundestrainer Christian Wück beglückwünscht nach dem WM-Qualifikationsspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Österreich 2026 seine Spielerinnen – darunter Bibiane Schulze Solano (Nr. 5) und Jule Brand (Nr. 22). Das DFB-Team feierte einen erfolgreichen Abend. (Getty Images)
Am Tag vor dem Gastspiel sprach Wück auf DFB.de gemeinsam mit Vivien Endemann über die Stellschrauben für das Rückspiel binnen weniger Tage. Nach dem ersten Aufeinandertreffen will der Chefcoach vor allem in den elementaren Bereichen eine Steigerung sehen: sicheres Passspiel, ein sauberer erster Kontakt und eine bessere Orientierung darüber, wo Gegnerinnen und Mitspielerinnen stehen. Damit, so Wück, solle eine verlässliche Basis entstehen, die das Spiel auf dem Platz einfacher macht. Außerdem bemängelte er das Verhalten gegen den Ball: Sein Team habe sich im ersten Duell nicht aufgeopfert und keine Räume aufgerissen. Genau das soll sich am Samstag ändern.
Bei der Frage nach der Startelf ließ sich der 52-Jährige Optionen offen. Auf einigen Positionen könne es Veränderungen geben, weil zwei oder drei Spielerinnen müde seien oder muskuläre Probleme hätten. Mit diesen Akteurinnen stehe man im guten Austausch; erst am Samstagvormittag werde entschieden, wer beginnt und wer zunächst auf der Bank bleibt. Zugleich betonte Wück, dass er den Kader verbreitern und den Konkurrenzkampf im Team anheizen wolle. In Offensive und Defensive sei man auf einem guten Weg, inzwischen gebe es mehr Variationsmöglichkeiten als noch vor einem Jahr.
Besonders wichtig ist Wück die Mitarbeit der Spielerinnen selbst an diesen Basics. „Vor allem sind die Spielerinnen selbst gefragt“, sagte er. Es sei eine Fleißaufgabe, Pässe so zu spielen, dass sie mit optimaler Geschwindigkeit ankämen. Die Nationalspielerinnen müssten im Verein wie auch im DFB-Team an ihre Leistungsgrenze gehen, selbst dann, wenn das im Moment vielleicht gar nicht zwingend nötig erscheine. Lernen höre auch im Erwachsenenalter nicht auf. Man könne nicht immer 100 Prozent abrufen, räumte Wück ein, aber man müsse es zumindest versuchen.
Ein Sonderlob erhielt Carlotta Wamser. Wück bezeichnete sich selbst als „großen Fan“ der jungen Spielerin; sonst hätte man ihr nicht so früh zugetraut, eine so wichtige Persönlichkeit im Team zu werden. Wamser bringe einen enormen Willen mit und wisse zugleich, dass sie in einigen Bereichen noch arbeiten müsse. Ihre Einstellung sei für ihn immer wieder eine Freude. Wück habe keinerlei Bedenken, sie sowohl als Außenverteidigerin als auch offensiv einzusetzen. Fehler seien erlaubt, sagte der Bundestrainer, entscheidend sei nur, dass die Mannschaft aus ihnen lerne. Genau dort sei das Team bereits auf einem guten Weg.
Vivien Endemann stellte sich ebenfalls den Fragen vor dem Rückspiel und rechnet erneut mit einem zähen Gegner. Es sei besonders, innerhalb kurzer Zeit zweimal auf denselben Kontrahenten zu treffen. Österreich werde vermutlich wieder tief verteidigen, im Heimspiel aber zugleich auch eigene Akzente nach vorne setzen und sich etwas ausrechnen.
Im Angriff betont Endemann die Freiräume, die das Team unter Wück hat. Jede Mannschaft verfolge einen anderen Ansatz, jeder Coach arbeite mit eigenen Prinzipien. Offensiv erhalte das DFB-Team viele Freiheiten; Wück schenke den Spielerinnen das Vertrauen, Dinge umzusetzen, die ihnen gerade in den Sinn kommen. Mit dieser Herangehensweise sei man schon oft erfolgreich gewesen, und genau daran wolle man auch in Ried festhalten.
11:56 Uhr
So könnten die DFB Frauen heute Abend spielen:
Berger – Wamser, Minge, Küver, Kett – Senß, Nüsken – Brand, Dallmann, Endemann – Schüller
11:52 Uhr
Heute um 18 Uhr ist Anpfiff in Österreich. Wer das Länderspiel schauen will, muss heute das Internet einschalten und den Livestream in der ARD Mediathek anklicken.




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