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·18 aprile 2026
Fußball heute: Leipzig baut Vorsprung in Frankfurt aus – Champions League?

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RB Leipzig hat sich mit einem 3:1 (1:1)-Erfolg bei Eintracht Frankfurt einen weiteren, großen Schritt Richtung Champions League erarbeitet. Yan Diomande glänzte erneut als Unterschiedsspieler, während die Sachsen vorerst auf Platz drei sprangen und sich ein Polster von fünf Punkten auf Rang fünf verschafften. Für Eintracht Frankfurt wird die Lage dagegen immer heikler: Das Team muss nun sogar um Platz sieben bangen.
RB-Leipzig-Spieler feiern ausgelassen nach dem Bundesliga-Sieg bei Eintracht Frankfurt 2026 – die Mannschaft von der Sachsen jubelt gemeinsam vor den mitgereisten Fans. (Getty Images)
Nach dem Sieg am Samstagabend in Frankfurt herrschte bei RB ausgelassene Stimmung. Diomande grinste frech, riss die Arme hoch und fiel Antonio Nusa um den Hals, anschließend führten die beiden Matchwinner den Jubellauf des Teams in Richtung Fankurve an. Auch Ole Werner ließ seinen Emotionen freien Lauf. „Ich kann auch anders“, sagte der sonst so besonnene RB-Coach mit einem Grinsen bei Sky. Er lobte die Vorstellung seiner Mannschaft in höchsten Tönen: „Ich kann nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen. Welche Energie sie auf den Platz gebracht haben, war sensationell. Wir sind dabei.“
Der Leipziger Chefcoach hatte trotz der guten Ausgangslage vor dem „dicken Brett“ in Frankfurt volle Konzentration eingefordert und darauf verwiesen, dass „die Mannschaften da oben“ wohl kaum noch viel liegen lassen würden. Er musste dabei auf die Abwehrstützen Castello Lukeba wegen Adduktorenproblemen und Willi Orban wegen Oberschenkelproblemen verzichten. Dafür setzte Werner mit Nusa, Assan Ouédraogo und Diomande auf viel Offensivkraft.
Vor den Augen von Jürgen Klopp, dem Global Head of Soccer von RB, übernahm zunächst Eintracht Frankfurt mehr Spielkontrolle, wie es Coach Riera angekündigt hatte. Die Hessen wollten trotz des 0:6 aus dem Hinspiel an ihrer Spielidee festhalten, und in der Anfangsphase gelang das auch sichtbar. Die erste Großchance gehörte Jonathan Burkardt, der in der 6. Minute an Maarten Vandevoordt scheiterte. Nicolas Seiwald hatte den Angreifer zuvor entscheidend gestört.
Leipzig presste früh, eroberte einige Bälle, tat sich im Spielaufbau aber zunächst schwer. Dann setzte Diomande zur nächsten Einzelaktion an: Der Ivorer bekam den Ball im Mittelfeld, umkurvte mehrere Frankfurter Verteidiger und schlenzte das Spielgerät überlegt in die lange Ecke. „Ich denke, es sieht für andere Leute einfach aus, aber für mich ist es immer schwierig“, sagte der umworbene Jungstar später über seinen Treffer. Werner schwärmte: „Er ist extrem spektakulär, extrem klar, eigentlich kaum zu halten. Das kann noch weit gehen.“
Frankfurt fand dennoch zurück in die Partie. Arnaud Kalimuendo legte Ayoube Amaimouni per Chipball auf, dessen eher ungeplanter Aufsetzer bei Hugo Larsson landete, der in der 34. Minute per Kopf ausglich. Damit blieb die Begegnung offen und unterhaltsam, in der immer wieder die hohe spielerische Klasse der Gäste aufblitzte.
Mit zunehmender Spieldauer erhöhte RB den Druck auf das Tor von Michael Zetterer. Die Frankfurter hielten zunächst wacker dagegen und kamen durch Amaimouni in der 66. Minute noch einmal gefährlich vor das Leipziger Tor. Doch kurz darauf schlug Nusa zu und überwand Zetterer mit einem satten Distanzschuss zum 2:1 (70.). Nur wenig später machte Conrad Harder, direkt nach seiner Einwechslung, per Drehschuss alles klar und stellte in der 80. Minute auf 3:1.
Es war zugleich der erste Bundesliga-Sieg der Leipziger in Frankfurt überhaupt. Für RB war es bereits der vierte Pflichtspielsieg in Serie, und die Sachsen schoben sich zunächst an den VfB Stuttgart vorbei auf Rang drei. Allerdings könnte Leipzig diesen Platz am Sonntag wieder an Stuttgart verlieren.
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