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·10 luglio 2026
Fußball WM 2026 Viertelfinale Ergebnis heute: Joker Merino erlöst Spanien gegen Belgien mit dem 2:1

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2:1 beim Viertelfinale der WM 2026: Spanien hat sich auch gegen Belgien nicht stoppen lassen und ist mit einem in das WM-Halbfinale von Dallas eingezogen. Gegen mutige, aber letztlich unterlegene Rote Teufel musste der Favorit zwar zittern, behielt nach einem holprigen Spielverlauf aber die Kontrolle. Dort wartet am Dienstag Frankreich in einem Duell, das schon jetzt wie ein vorweggenommenes Endspiel wirkt.

Das Mannschaftsfoto der spanischen Nationalmannschaft im roten Heimtrikot vor dem WM-2026-Viertelfinale gegen Belgien am 10. Juli 2026 im SoFi Stadium von Inglewood bei Los Angeles. (Florencia Tan Jun / Getty Images North America via Getty Images)
Spanien – Belgien1/4
Fr 10.07. · 21:00 Uhr · ZDF
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Wie schon im Achtelfinale gegen Portugal war Mikel Merino der Mann für den entscheidenden Moment. Der Joker traf in der 88. Minute zum 2:1, nachdem der eingewechselte belgische Keeper Senne Lammens einen Schuss von Pau Cubarsi nach vorne abprallen ließ. Spanien steht damit erstmals seit dem WM-Titel 2010 wieder unter den besten vier einer Weltmeisterschaft.
Belgiens Nationaltorhüter Thibaut Courtois hatte zuvor mehrere gute spanische Chancen entschärft, musste in der 70. Minute jedoch unter Tränen vom Platz und wurde offenbar wegen einer Verletzung ausgewechselt. Für ihn kam Lammens vom Manchester United ins Spiel. Für die Belgier endete damit auch die Hoffnung auf das dritte Halbfinale ihrer Verbandsgeschichte. 1986 waren sie WM-Vierter geworden, 2018 reichte es zum dritten Platz.

Belgische Spieler bejubeln einen Treffer im WM-2026-Viertelfinale gegen Spanien am 10. Juli 2026 im SoFi Stadium von Inglewood bei Los Angeles, während ein spanischer Spieler am Boden liegt. (Florencia Tan Jun / Getty Images North America via Getty Images)
Die Iberer ließen sich auch vom ersten Gegentreffer bei dieser WM nicht aus dem Takt bringen. Fabián hatte Spanien zunächst in Führung gebracht, ehe Charles De Ketelaere in der 41. Minute ausglich. Belgien hatte den Rückstand damit schnell beantwortet, ohne die Stabilität der Spanier nachhaltig zu erschüttern. Bis dahin hatte die Rote Furie das Geschehen meist kontrolliert und sich immer wieder geduldig in gute Positionen gespielt.
Die beste frühe Chance gehörte Lamine Yamal, dessen Schuss von der Strafraumgrenze in der 21. Minute knapp am Tor vorbeiging. Der Treffer zum 1:0 fiel wenig später nach einer Hereingabe von Yamal. Den abgeblockten Versuch des starken Dani Olmo verwertete Fabián. Für Trainer Luis de la Fuente war das auch eine Bestätigung seiner Personalentscheidung, den Mittelfeldspieler von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain statt des eher enttäuschenden Pedri vom FC Barcelona von Beginn an aufzustellen.
Die Belgier hatten sich vorgenommen, die Serie der Spanier ohne Gegentor zu beenden, und sie glaubten auch daran. Rudi Garcia hatte vor der Partie gesagt: „Wenn du so weit kommst, dann spielst du nicht, um nach Hause zu fahren“, und ergänzte, dass man hoffe, die Statistik zu verändern. Genau das versuchten die Roten Teufel auch nach dem Ausgleich, immer wieder mit Tempo und Nadelstichen.
Vor allem Linksaußen Jéremy Doku setzte die Spanier mehrfach unter Druck, auch Kevin De Bruyne fiel immer wieder mit guten Ideen auf. Maxim De Cuyper prüfte Spaniens Defensive in der 54. Minute mit einem Schuss ans Außennetz. Vermisst wurde zudem Mittelfeldmotor Youri Tielemans.
Trotzdem gab die Abwehr der „Roten Furie“ nur selten ernsthaft nach und blieb auch nach dem ersten Turniergegentor insgesamt stabil. Spanien hatte zuvor erstmals seit 2010 wieder das Viertelfinale erreicht, war 2014 schon nach der Vorrunde ausgeschieden und 2018 in Russland wie 2022 in Katar jeweils im Achtelfinale gescheitert, beide Male nach Elfmeterschießen. Diese Hürde hatten die Spanier diesmal mit einem späten 1:0 gegen Portugal genommen.

Spaniens Lamine Yamal beim WM-2026-Viertelfinale gegen Belgien am 10. Juli 2026 im SoFi Stadium von Inglewood bei Los Angeles. (Carl Recine / Getty Images North America via Getty Images)
Für Unai Simón war der Gegentreffer von De Ketelaere auch das Ende einer bemerkenswerten Serie. Der spanische Torhüter hatte 649 WM-Minuten lang keinen Treffer kassiert, ehe Belgien in Los Angeles zuschlug. Damit riss die WM-Rekordserie des Europameisters von 2024. Den bisherigen Bestwert hatte der Italiener Walter Zenga gehalten, der 1990 im eigenen Land 517 Minuten ohne Gegentor geblieben war.
Simón hatte den Rekord im Gruppenspiel gegen Österreich übernommen. Zuletzt war er auf WM-Bühne zuvor beim 1:2 gegen Japan in der Vorrunde der WM 2022 von Ao Tanaka überwunden worden. Während der langen Serie musste er nur einmal im Elfmeterschießen hinter sich greifen. Gegen Belgien war diese Phase nun beendet, ohne dass Spaniens Lauf insgesamt Schaden nahm.







































