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·29 luglio 2026

Gladbach: Schröder kündigt Topverdiener-Abgänge an

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Schröder spricht über Gladbachs Zukunft

Gladbachs Sportchef Rouven Schröder war vor wenigen Tagen zu Gast am Campus in Neuss, wo er vor einem Wirtschaftspublikum über die Entwicklung des Vereins, die Transferpolitik und die künftige Ausrichtung sprach. Dabei ging der 50-Jährige auch auf ein Thema ein, das viele Gladbach-Fans in den vergangenen Jahren beschäftigt hat: die Kommunikation des Vereins. Schröder kündigte an, Borussia künftig transparenter aufstellen zu wollen. Die Fans sollen stärker mitgenommen werden und auch nach Niederlagen oder schlechten Nachrichten wolle man die Situation nicht mehr beschönigen.

Mehr Transparenz bei Borussia

Damit spricht Schröder einen Punkt an, der bei vielen Anhängern in den vergangenen Jahren immer wieder für Kritik gesorgt hat. Nach Niederlagen oder enttäuschenden Leistungen entstand häufig der Eindruck, dass die Verantwortlichen die Lage positiver darstellten, als sie tatsächlich war. Auch im Umgang mit Verletzungen fehlte aus Sicht vieler Fans teilweise die gewünschte Transparenz.


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Unter Rouven Schröder soll sich das ändern. Nach seinem Amtsantritt im Oktober analysierte der Sportchef zunächst die Strukturen des Vereins. Nun scheint er Borussia sowohl personell als auch inhaltlich weiterentwickeln zu wollen. Als Vorbild nannte Schröder den SC Freiburg, der sich durch kontinuierliche und nachhaltige Arbeit über viele Jahre in der oberen Bundesligahälfte etabliert hat. Einen ähnlichen Weg möchte Borussia künftig ebenfalls einschlagen.

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Gladbach vor großem Umbruch – Photo by Christof Koepsel/Getty Images

Schröder erklärt die Transferpolitik

Auch zur aktuellen Transferpolitik äußerte sich der Sportchef. Nach seiner Einschätzung ist der Transfermarkt in den vergangenen Jahren deutlich komplizierter geworden. Spielerberater versuchten für ihre Klienten das Maximum herauszuholen und auch Weiterverkaufsbeteiligungen spielten mittlerweile eine wesentlich größere Rolle als früher.

Für die verbleibende Transferphase formulierte Schröder zudem ein klares Ziel. Mehrere Großverdiener sollen den Verein noch verlassen, sodass Borussia mit einem Kader von 25 Profispielern in die Saison geht. Aktuell umfasst der Profikader laut transfermarkt.de 28 Spieler. Demnach müssten mindestens drei Spieler den Verein noch verlassen.

Noch Bewegung bis zum Deadline Day?

Gleichzeitig bereitet sich Borussia auf mögliche Angebote für Leistungsträger vor. Schröder betonte, dass ein Stammspieler im Falle eines Verkaufs auch wieder durch einen Stammspieler ersetzt werden soll. Sollten Spieler wie Nico Elvedi, Joe Scally oder Franck Honorat den Verein noch verlassen, will Borussia demnach für hochwertigen Ersatz sorgen. Die Aussagen des Sportchefs lassen darauf schließen, dass bis zum Ende des Transferfensters am 1. September noch einiges am Borussia-Park passieren könnte.

Traut ihr Rouven Schröder zu, Borussia Mönchengladbach langfristig wieder in die obere Tabellenhälfte zu führen? Schreibt es in die Kommentare!

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🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by IMAGO / Kirchner-Media

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