Löwenmagazin
·11 febbraio 2026
Grünwalder Stadion: Machbarkeitsstudie soll Umbau im laufenden Betrieb prüfen

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Die Abendzeitung hat „exklusiv“ in einem Artikel „Details zum Grünwalder-Ausbau“ veröffentlicht. Es geht darum, ob die Löwen während der Umbaumaßnahmen im Grünwalder Stadion spielen können oder man ins Olympiastadion ziehen muss.
Am 2. Dezember 2025 schrieb die Abendzeitung, dass die Löwen während der Umbauarbeiten nicht im Grünwalder Stadion spielen können. Die Stadt schließe das aus, weil es wegen der Großbaustellle in der schwierigen innerstädischen Lage nicht möglich sei. Die Grundlage für diesen Artikel ist die Beschlussvorlage für die Stadtratssitzung der Stadt München im Dezember. Inhaltlich ist das allerdings nicht richtig.
Im Stadtrat wurde tatsächlich von einem notwendigen Umzug ins Olympiastadion gesprochen. Allerdings sprach man dabei nicht von der Möglichkeit der Erbpacht und den Umbau in Eigenregie sondern ganz bewusst von der „Sanierung im Bestand“.
Der Vortragende erklärte: „Für die Sanierung des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße ist wegen der Komplexität der Maßnahme zum jetzigen Zeitpunkt von einem Zeitfenster von insgesamt ca. fünf bis sechs Jahren für die Planung und Umsetzung auszugehen. Voraussetzung dafür ist, dass die Ertüchtigung in einem Bauabschnitt umgesetzt wird und eine Nutzung des Stadions während der Bauphase ausgeschlossen ist.„
In dem Fall hieße es also tatsächlich: Umzug ins Olympiastadion. Und das ist erst ab Sommer 2029 möglich.
Heute schreibt die AZ, das die Fans sich doch noch Hoffnung machen können. Die Zeitung schreibt: „Wie die AZ erfuhr, werden im Rahmen der Machbarkeitsstudie neben der erhofften Zuschauerkapazität von mindestens 25.000 und des Vermarktbarkeitspotenzial auch ein Umbau im laufenden Spielbetrieb überprüft.“ Man benötige in jedem Fall dann keine Ausweichspielstätte und der Ausbau könne dann auch früher beginnen.
Das die Machbarkeitsstudie überprüfen soll, ob ein „Umbau des Stadions“ inklusive Ertüchtigung zur Bundesligauglichkeit im laufenden Betrieb möglich ist, war allerdings von vorneherein klar und ist vollkommen logisch. In jedem Fall ausgeschlossen war das von der Stadt München eben auch nur für die „Sanierung im Bestand“.








































