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·16 maggio 2026

„Gute Saison“: BVB zufrieden nach versöhnlichem Abschluss

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Die Spieler von Borussia Dortmund hüpften gut gelaunt zu den Trommelschlägen ihrer mitgereisten Fans, Trainer Niko Kovac schritt mit einem Lächeln über den Platz. Der Vizemeister hat mit der besten Punktausbeute seit sieben Jahren einen versöhnlichen Saisonabschluss in der Fußball-Bundesliga gefeiert. Bei Werder Bremen gewann der BVB 2:0 (0:0) und beendet die Spielzeit mit 73 Zählern. Letztmals hatte es 2018/19 eine höhere Ausbeute gegeben (76 Punkte).

„Die beste Saison seit langer Zeit“ sei eine gute Überschrift zu den vergangenen 34 Partien, sagte der neue Sportdirektor Ole Book bei Sky: „Die beste Abwehr, die wenigsten Gegentore. Ich glaube, auch diese defensive Stabilität darf man rausstreichen.“ Der „verdiente Sieg“ sei „ein guter Abschluss für eine gute Saison.“


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Serhou Guirassy (59.) und Yan Couto (90.+5) trafen für die Gäste. Weil die Abwehr abermals ohne Gegentor auskam, stellte der BVB zudem mit 15 Zu-Null-Spielen seinen eigenen Vereinsrekord aus den Saisons 2011/12 und 2019/20 ein. Den ligaweiten Rekord hält Bayern München, 2014/15 blieb der Rekordmeister 22 Mal ohne Gegentreffer.

BVB am Ende doch noch zufrieden

Werder beendete die Saison nach langen Abstiegssorgen und einem Trainerwechsel mit 32 Punkten als 15., das ist die drittschwächste Bundesliga-Saison in der Vereinsgeschichte. Nach dem Spiel hielten sich die Fans mit Kritik zurück und verabschiedeten unter anderem Mittelfeldspieler Leonardo Bittencourt nach sieben Jahren im Verein angemessen.

Anders die Stimmungslage während des Spiels: Die Bremer Anhänger brachten ihren Unmut über die schwache Saison zum Ausdruck. „Nichtabstieg mehr Glück als Verstand! Vereinsführung, unsere Geduld ist nicht grenzenlos“, stand auf Plakaten. Dazu forderten die Fans „personelle Konsequenzen“, explizit den Rauswurf von Sportchef Clemens Fritz und Leiter Profifußball Peter Niemeyer.

Doch bereits zuvor hatte Werders Vorsitzender der Geschäftsführung, Klaus Filbry, bei Sky dem Sportchef Fritz sein Vertrauen ausgesprochen. Auch Trainer Daniel Thioune, der im Februar von Horst Steffen übernommen hatte, werde im Amt bleiben.

Das sportlich unbedeutende letzte Saisonspiel, das betonten beide Trainer, sollte ernst genommen werden. Dennoch boten sich im Weserstadion wenige Highlights. Während einer Dreifachchance für die Gäste scheiterten Guirassy, Samuele Inácio und Jobe Bellingham an Werder-Keeper Mio Backhaus und dem Pfosten (6.).

Bremen war offensiv zu harmlos. Der Treffer von Verteidiger Amos Pieper nach einem Freistoß wurde aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt (28.) – dasselbe galt in der Schlussphase für das vermeintliche Tor durch Karim Coulibaly (81.).

Nach dem Seitenwechsel verhinderte erneut Backhaus die BVB-Führung und parierte glänzend gegen Guirassy (46.), wenig später nickte der Dortmunder Stürmer unhaltbar ins Eck. Couto besorgte spät den Endstand.

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