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·20 marzo 2026
Hämatom am Fuß: RWE ohne Jannik Hofmann in Köln

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Mit drei Siegen in Folge hat sich Rot-Weiss Essen auf den Relegationsplatz vorgeschoben. Beim Auswärtsspiel in Köln (Sonntag, 19:30 Uhr) sollen nun die nächsten drei Punkte her, allerdings muss die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat dabei auf Jannik Hofmann verzichten.
Der Innenverteidiger hat sich im Training am Mittwoch am Fuß verletzt und ein Hämatom davongetragen. "Die Schmerzbelastung ist so hoch, dass an Training und Belastung nicht zu denken ist", sagte Trainer Uwe Koschinat bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag. Gute Nachrichten gibt es dagegen von Stürmer Marek Janssen, dessen Einsatz zuletzt ebenfalls fraglich war. Wie Koschinat berichtete, habe der 28-Jährige "völlig problemfrei" trainiert, sodass er für die Partie am Sonntag einsatzfähig ist.
Bei der Viktoria geht RWE als klarer Favorit in die Partie, zumal die Höhenberger die letzten drei Spiele allesamt verloren hat. "Wir fahren mit dem absoluten Willen nach Köln, unsere tolle Ausgangssituation weiter auszubauen", blickte Koschinat voraus und zeigte sich "sehr optimistisch", erneut punkten zu können. Gleichwohl warnte er vor den Höhenbergern, die er als "sehr gefestigte Mannschaft" beschrieb, die über ganz große Teile der Saison "brutalst überrascht" habe. Auch die Winter-Abgänge von Lex Tyger Lobinger und Dudu hätten nichts an der Spielphilosophie verändert.
Bei RWE fällt indes auf, dass in den letzten Wochen deutlich mehr Tore gefallen sind als noch in der Hinrunde. Allein in den letzten beiden Partien netzten die Essener jeweils viermal ein. Gleichzeitig fallen aber auch mehr Gegentore. Nach Koschinats Auffassung hängen beide Aspekte aber nicht direkt zusammen: "Wir sind weder offensiver geworden und deswegen defensiv anfälliger, noch haben wir unsere grundsätzliche Spielart verändert. Insgesamt sehe ich keine Veränderung in unserer Spielhaltung."
Vielmehr sei die höhere Anzahl von Toren auf ein "gewachsenes Selbstvertrauen" zurückzuführen, "das sich auch in den Köpfen der Spieler so ein Stück weit festgesetzt hat". Nichtsdestotrotz soll die Anzahl der Gegentore, die nach Standards fallen, "definitiv minimiert" werden, so Koschinat. Ob das schon in Köln gelingen wird? Über 2.000 Fans werden sich vor Ort ein Bild machen.
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