Hamann-Kritik an Schlotterbeck: „Meinem Kind kein Trikot kaufen“ | OneFootball

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·20 aprile 2026

Hamann-Kritik an Schlotterbeck: „Meinem Kind kein Trikot kaufen“

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Nach langen und teilweise auch zähen Gesprächen hat Nico Schlotterbeck seinen Vertrag beim BVB doch verlängert. Mit einer Ausstiegsklausel. Diese könnte ihm schon im Sommer einen Transfer ermöglichen. 

Zwar kann diese Klausel nur bis etwa rund um das WM-Finale aktiviert werden, dennoch sind die Fans des BVB damit nicht gerade einverstanden. Man hat das Gefühl, dass er sich „nur“ deswegen für die Dortmunder entschieden hat, weil ihm die Optionen fehlten.


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Und in der Tat berichteten mehrere Medien zuletzt, dass Schlotterbeck keine großen Angebote erhalten hat.

Hamann kritisiert Schlotterbeck

Für Sky-Experte Didi Hamann ist die aktuelle Lage alles andere als entspannt. Er ist auch der Meinung, dass es eine Zweck-Ehe zwischen dem Spieler und dem BVB ist. „Der einzige Grund, warum er den Vertrag unterschrieben hat, ist, dass er im Moment keinen anderen hatte, der bereit war, die Ablöse zu zahlen. Die Bayern haben bei Dayot Upamecano eine Ausstiegsklausel einbauen müssen, die nächstes Jahr oder im nächsten Sommer gilt. Das heißt, dass die Dortmunder das auch machen müssen. Aber eine Ausstiegsklausel in zwei oder drei Monaten zu machen, halte ich für fatal. Das ist eine Vertragsverlängerung, bei der beide Parteien die Verlierer sind“, so Hamann bei Sky90.

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Foto: Getty Images

Und weiter: „Er wird schauen, dass er nach der WM einen Verein bekommt – ob er einen findet, weiß ich nicht. Das Geld, das die Dortmunder mehr bekommen werden, werden sie wahrscheinlich wieder bezahlen müssen, weil das Transferfenster schon etwas weiter fortgeschritten ist.“

Vor allem ein Signal findet Hamann schlecht. Und zwar das der fehlenden, langfristigen Identifikation. „Der Verein lebt von der Identifikation. Wenn ich Fan wäre oder ein Kind hätte, das ein Dortmund-Trikot will, dann würde ich versuchen, ihm auszureden, ein Schlotterbeck-Trikot zu wollen, weil er wahrscheinlich in zwei oder drei Monaten nicht mehr da ist. Ich verstehe nicht, dass der Verein da nicht hart geblieben ist – Ausstiegsklausel hin oder her. Ja, soll er sie im nächsten Sommer bekommen, aber doch nicht in zwei Monaten“, so der Ex-Nationalspieler.

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