Borussia Dortmund
·27 marzo 2026
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AusgangslageDie Borussinnen stehen zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in den Play-offs für das Viertelfinale der EHF Champions League und gehören damit zu den besten zwölf Handballklubs in Europa. Ob sie den Sprung ins Viertelfinale schaffen, entscheidet sich am Samstag in Budapest. Der Gegner FTC-Rail Cargo Hungaria hat nach dem 31:25-Sieg vor einer Woche im Hinspiel in Hamm ein komfortables Torpolster. Dessen ist sich Borussen-Coach Henk Groener bewusst: „Wir fliegen nach Budapest, um ein gutes Spiel abzuliefern. Im Hinspiel haben wir viele taktische Dinge gut gemacht, am Ende aber zu viele Bälle verworfen. Das dürfen wir nicht wiederholen. Jeden zweiten Ball hat die französische Torfrau Laura Glauser in der Schlussphase gehalten. Wir haben mit sechs Toren das Hinspiel verloren, auswärts wird es mit Sicherheit nicht leichter für uns. Dennoch wollen wir schauen, was möglich ist.“
Wie ihr Trainer geht auch Torfrau Melinda Szikora von einer schwierigen Aufgabe aus: „Leider haben wir uns in den letzten – und wichtigsten – 15 Minuten des Hinspiels selbst in eine schwierige Lage gebracht. Bis dahin war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, und wir konnten gut mit unseren Gegnerinnen mithalten. Dann haben wir aber im Angriff ein paar einfache, ärgerliche Fehler gemacht, die FTC eiskalt ausgenutzt hat. Wir gehen also mit einer schwierigen Ausgangslage ins Rückspiel – aber das ist Frauenhandball, da ist alles möglich.“
PersonalIn dieser wichtigen Saisonphase fallen mit Alieke van Maurik und Torfrau Sarah Wachter zwei absolute Leistungsträgerinnen aus. Die Niederländerin war im Pokalfinale in Stuttgart mit dem Kopf aufgeschlagen und pausierte mit Verdacht auf Gehirnerschütterung zunächst beim Bundesliga-Spiel in Göppingen und auch im Hinspiel gegen FTC vor einer Woche in Hamm. Sarah Wachter hatte sich ebenfalls im Pokalfinale eine Verletzung am Hüftbeuger zugezogen und war ebenso wie van Maurik in Göppingen und gegen Budapest nicht im Kader. Wann beide wieder einsatzfähig sind, steht noch nicht fest. Die Langzeitverletzten Lois Abbingh, Lena Hausherr und Lara Müller fallen weiterhin aus.
GegnerDas Team aus Budapest hält seine Heimspiele in der Erd-Arena in der Nachbarstadt Erd ab. „Ich rechne mit einem vollen Haus und einer stimmungsvollen Atmosphäre“, glaubt BVB-Coach Henk Groener an ein ausverkauftes Haus. 2000 Zuschauer finden in der Halle Platz. FTC Rail Cargo Hungaria ist besser bekannt unter dem eigentlichen Vereinsnamen Ferencváros Budapest und ist in Ungarn die Nummer zwei hinter Seriensieger und Titelverteidiger Györi. Zuletzt trennten sich Budapest und Györi mit 28:28. Am Mittwoch dieser Woche setzte sich Budapest mit 38:26 gegen Kozarmisleny SE durch. Das erklärte Ziel ist die Teilnahme am Final Four im MVM-Dome in Budapest. Bereits 2023 stand FTC im Finale der EHF Champions League.
Die wichtigsten Spielerinnen sind die Ungarin Petra Simon, die im Hinspiel in Hamm acht Tore warf, die Russin Daria Dmitrieva auf Rückraum Mitte und die Ungarin Katrin Gitta Klujber mit sechs Treffern aus dem rechten Rückraum. Ob die deutsche Nationalspielerin Emily Vogel nach ihrem Ausfall im Hinspiel wieder mit von der Partie ist, steht noch nicht fest.









































