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·2 marzo 2026
Hansa reist mit über 4.000 Fans zum Spiel beim TSV Havelse

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Trotz der fan-unfreundlichen Anstoßzeit an einem Mittwochabend um 19 Uhr kann sich der F.C. Hansa Rostock beim Auswärtsspiel gegen den TSV Havelse auf einen großen Fan-Support freuen. Über 4.000 Anhänger werden mitreisen.
Kollektives Aufatmen war am Samstag beim F.C. Hansa nach dem Sieg gegen Rot-Weiss Essen angesagt, nachdem die Kogge zuvor viermal in Folge nicht gewinnen konnte und in der Tabelle bereits etwas abgerutscht war. Als Fünfter liegen die Norddeutschen jetzt nur noch vier Zähler hinter dem Relegationsplatz und dem MSV Duisburg. Auch, weil die Zebras am Sonntag nicht über ein 1:1 gegen den TSV Havelse hinausgekommen waren. Die Niedersachsen sind am Mittwochabend der nächste Gegner der Rostocker, die als klarer Favorit in die Partie gehen.
Ein Sieg ist Pflicht, wobei Trainer Daniel Brinkmann bei der Spieltags-Pressekonferenz am Montag warnte: "Wir wollen sie nicht stärker machen als sie sind, aber sie haben schon durchaus gezeigt, dass sie gegen sehr ambitionierte Mannschaften der Liga punkten können. Das sollte Warnung genug sein." Auch Rostock hat damit schon Erfahrung gemacht, reichte es im Hinspiel in Unterzahl doch nur zu einem 1:1. "Ich habe absoluten Respekt davor, was sie aus ihren Mitteln rausholen." Vor allem bei Standards und Umschaltsituationen hat Brinkmann die Stärke des TSV ausgemacht.
Hansa kann dafür auf eine große Fan-Unterstützung setzen. Bis Montagmittag waren bereits 3.900 Karten für die Partie, die wegen Sicherheitsvorgaben in der Heinz von Heiden Arena ausgetragen wird, verkauft. Da es auch eine Tageskasse gibt, dürfte die Marke von 4.000 Anhängern übertroffen werden. Für die Kogge wird es damit die größte Auswärtskulisse der bisherigen Saison, nachdem zum Spiel in Duisburg am 3. Oktober ebenfalls 4.000 Fans mitgereist waren. Personell kann Brinkmann indes bis auf die Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen, dennoch wird es wohl "ein bisschen Bewegung" in der Startelf geben, da der "eine oder andere" ein bisschen kränkelt. Namen nannte der Hansa-Coach aber nicht.
Derweil nahm Brinkmann auch nochmal Bezug auf seine in der vergangenen Woche in den Raum gestellten Verschwörungstheorie, wonach nicht alle der Kogge den Aufstieg wünschen würden. Wie Brinkmann nun betonte, sei eine Verschwörung gegen den FCH aber "völliger Schwachsinn". Der 40-Jährige hob hervor, dass er in dieser Saison noch keine gelbe Karte gesehen habe und mit den Schiedsrichtern "ganz vernünftig" klarkomme. "Ich weiß auch, dass sie einen unheimlich schweren Job haben."
Zudem sei die geäußerte Theorie auch auf die Polizei bezogen gewesen, die vor einem Aufstieg des FCH gewarnt hatte. "Das ist einfach was, was mich nervt. Da habe ich keinen Bock drauf." Für die Niederlage bei 1860 gebe es aber nur einen Schuldigen, "und das sind wir selbst", so Brinkmann. Nun will die Kogge beim TSV Havelse nach dem Sieg gegen Essen nachlegen – um weitere Punkte für den Aufstieg zu sammeln.









































