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·3 giugno 2026
Heißes Gerücht: Bayern und BVB raus bei Eichhorn?

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Der Poker um Kennet Eichhorn bekommt eine neue Wendung. Borussia Dortmund soll wegen hoher Forderungen Abstand nehmen, auch der FC Bayern wird als möglicher Aussteiger genannt. Für Hertha könnte das den Blick auf den Transfermarkt verändern.
Kennet Eichhorn bleibt eines der heißesten Transfer-Themen rund um Hertha BSC. Nach einem Bericht der Sport Bild, der unter anderem von Focus, Goal und Sport1 aufgegriffen wurde, soll Borussia Dortmund im Werben um den 16-Jährigen inzwischen zurückhaltender geworden sein oder sogar Abstand genommen haben. Der Grund soll nicht allein die Ablöse sein, sondern vor allem das gesamte finanzielle Paket. Demnach steht eine angebliche Handgeldforderung von rund zehn Millionen Euro im Raum. Zusätzlich wird weiter über eine Ausstiegsklausel diskutiert, die je nach Bericht niedriger liegen könnte als zunächst angenommen. Offiziell bestätigt ist das alles nicht. Weder Hertha BSC noch Eichhorns Seite haben diese Zahlen öffentlich eingeordnet.
Sport1 berichtet zudem, dass auch der FC Bayern aus dem Poker ausgestiegen sei. Andere Berichte nennen weiterhin Bayer Leverkusen und den FC Liverpool als mögliche Interessenten. Gerade Liverpool soll laut vorherigen Meldungen schon konkrete Gespräche geführt haben und mögliche Leihmodelle prüfen.

Kennet Eichhorn – Photo by Maja Hitij/Getty Images
Für Hertha ist diese Entwicklung zweischneidig. Einerseits könnten abspringende deutsche Topclubs den Markt kleiner machen. Andererseits zeigt die Debatte um Handgeld, Ausstiegsklausel und Gesamtpaket, wie wertvoll Eichhorn im europäischen Vergleich bereits wahrgenommen wird. Sportlich wäre ein Abgang schmerzhaft. Eichhorn ist nicht irgendein Talent, sondern ein Spieler, der mit 16 Jahren schon Pflichtspiele, Tore und Rekorde bei den Profis vorweisen kann. Genau solche Spieler geben einem Verein Identität. Finanziell wäre ein Verkauf aber natürlich relevant, gerade in einem Sommer, in dem Hertha Einnahmen erzielen und den Kader umbauen muss. Die große Frage lautet deshalb: Wird Eichhorn für deutsche Vereine zu teuer, während englische Clubs finanziell ganz anders kalkulieren können? Wenn ja, könnte Hertha am Ende eher in Richtung Premier League schauen müssen als auf die Bundesliga-Konkurrenz.
Aus BSCnews-Sicht ist dieser Poker ein gutes Beispiel für Herthas komplizierte Lage. Der Verein hat ein Top-Talent entwickelt, aber ausgerechnet jetzt, wo Eichhorn sportlich extrem wertvoll wäre, braucht Hertha wirtschaftliche Beweglichkeit. Das tut weh, ist aber die Realität nach mehreren Jahren 2. Bundesliga. Gleichzeitig sollte man die kolportierten Summen mit Vorsicht behandeln. Handgeld, Beraterhonorare, Klauseln und Gesamtpakete werden in Transferphasen oft bewusst platziert. Für Hertha-Fans zählt am Ende nur eine Frage: Bleibt Eichhorn noch ein Jahr in Berlin und entwickelt sich hier weiter, oder wird er zum nächsten großen Transferfall?
Wenn deutsche Topclubs wegen des Pakets aussteigen, muss das nicht automatisch schlecht für Hertha sein. Es könnte auch bedeuten, dass der Verein bei einem Wechsel wenigstens einen ernsthaften internationalen Markt hat. Sportlich wäre der beste Deal aber wohl weiterhin: Eichhorn bleibt, spielt eine wichtige Rolle und Hertha verkauft nicht aus der Not heraus.
Sollte Hertha bei Kennet Eichhorn auf einen schnellen Millionen-Transfer setzen oder alles versuchen, ihn noch ein Jahr in Berlin zu halten? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.
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📷 Photo by Christian Kaspar-Bartke/Getty Images







































