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·17 aprile 2026

Hertha BSC: Jobgarantie für Leitl und Weber

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Geschäftsführer Görlich sichert Trainer Leitl und Sportdirektor Weber ihre Jobs auch bei erneutem Nicht-Aufstieg zu. Kaderschnitt und Neustart sind geplant.

Zweitligist Hertha BSC wird auch bei einer neuerlich verpassten Rückkehr in die Fußball-Bundesliga keine Änderung an der sportlichen Führung vornehmen. Sportdirektor Benjamin Weber und Trainer Stefan Leitl haben von Geschäftsführer Peter Görlich eine Jobgarantie für die kommende Spielzeit erhalten.


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"Es ist meine Führungsverantwortung zu fragen: Was ist es wert, das Alte zu ersetzen? Diesem Verein tut in seiner Wankelmütigkeit Kontinuität gut", sagte Görlich im FAZ-Interview: "Aber Kontinuität ist nicht mit Mutlosigkeit zu verwechseln. Diese Gesamtorganisation muss sich daran gewöhnen, dass wir kompetitiver werden." Die Fragen, ob Leitl und Weber an Bord bleiben, beantwortete Görlich mit "Ja."

Ob die mit klaren Aufstiegszielen in die Saison gestarteten Berliner bei einem Verbleib in der 2. Liga Schlüsselspieler wie Fabian Reese, Torhüter Tjark Ernst oder Top-Talent Kennet Eichhorn halten können, ließ Görlich dagegen offen.

"Am liebsten würde ich keinen unserer Spieler abgeben. Aber es gibt einen Markt. Wenn Angebote für Spieler reinkommen, müssen wir die aufgrund unserer Situation gewissenhaft prüfen und gemeinsam mit den Spielern Entscheidungen treffen", sagte Görlich: "Wir sind nicht der Verein, der es sich leisten kann, Angebote für Spieler einfach wegzuatmen. Es gab mal eine Phase, wo Hertha mit Finanzmitteln ausgestattet war, aber die hat man verspielt."

Klar ist offenbar, dass es Einschnitte im Kader geben wird. Görlich sprach von einem "Neustart", man versuche, "mit einer anderen Kaderstruktur als in den vergangenen Jahren zu starten". Man werde die Kadergröße reduzieren und die Ausgabenstruktur anpassen.

Der Verein und das Umfeld müssten sich derweil komplett auf die 2. Liga einstellen und sie annehmen. "Dazu gehört auch, dass man annimmt, dass man einen Aufstieg nicht mit Hurrafußball erreicht", so Görlich. Die laufende Saison interpretiere er so, "dass sie der Startpunkt sein kann für etwas, das tatsächlich zu etwas Größerem führt. Wohl wissend, dass dieser Klub sich massiv verändern wird."

Görlich sieht Hertha vor der "größten Transformation im Fußball. Das spiegelt sich in allen Belangen wider. Wir sind ein hoch verschuldeter Klub. Wir sind ein Klub mit mangelhafter Infrastruktur. Das beginnt beim Trainingsplatz und hört bei den Räumlichkeiten auf. Wir haben keine Trainingsbedingungen auf Bundesligastandard", so Görlich: "Wir sind ein Klub, der sich in der ersten Liga sieht, aber in der zweiten Liga kickt. Wir sind ein Klub, der sich radikal verändern muss."

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