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·31 marzo 2026

Hildmann voller Tatendrang: "Der Jahn hat mich absolut abgeholt"

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Am Dienstagabend stellte der SSV Jahn Regensburg seinen neuen Cheftrainer Sascha Hildmann im Rahmen einer Pressekonferenz offiziell vor. Der 53-Jährige präsentierte sich frisch erholt und gleichzeitig voller Tatendrang.

"Zwischenmenschlich absolut überzeugt"

Genau drei Wochen nach dem überraschenden Aus von Michael Wimmer ist die Trainersuche beim Jahn abgeschlossen. Bis die Wahl auf Sascha Hildmann fiel, durchlief Sportdirektor Dr. Alexander Schmalhofer einen langen Auswahlprozess. Der Verein habe sich bewusst die Zeit genommen, um aus einer Vielzahl an Bewerbern die beste Lösung herauszufiltern, erklärte der Sportdirektor. Gleichzeitig unterstreiche die hohe Zahl an Bewerbern die Attraktivität des Standorts Regensburg.


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"Die Gespräche mit Sascha waren sehr, sehr gut. Er hat uns zwischenmenschlich absolut überzeugt", so Schmalhofer. Auch inhaltlich passe der neue Coach ideal ins Profil der Oberpfälzer: "Er identifiziert sich mit unserem Weg und unserer Philosophie – insbesondere, wenn es darum geht, junge Spieler einzubauen". Zudem sei es ein Plus, dass Hildmann viel Erfahrung mitbringe. Mit Großaspach, dem Kaiserslautern und Preußen Münster kommt der gebürtige Kaiserlauterer bisher auf 133 Spiele in der 3. Liga.

"Ich brauche den Rasen, ich brauche diesen Duft"

Auch Hildmann zeigte sich begeistert: "Ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich hier bin." Der Jahn habe "eine sehr gute Ausstrahlung nach außen" und biete mit seiner Infrastruktur optimale Bedingungen. Besonders wichtig seien ihm die Werte des Klubs: "Demut und Bodenständigkeit – das passt zu mir." Nach mehr als viereinhalb Jahren in Münster nahm sich Hildmann zuletzt bewusst eine etwas längere Auszeit. Eine intensive Phase, geprägt auch vom Tod seiner Mutter, habe ihn zum Innehalten gezwungen.

Nun sei die Energie zurück: "Ich habe gemerkt, ich brauche den Rasen, ich brauche diesen Duft, ich brauche eine Mannschaft, die ich führen kann und diesen Wettkampf, den ich so liebe", so der 53-Jährige. Dabei sei für ihn entscheidend, die richtige Aufgabe zu wählen, weswegen er sich bewusst gegen einige andere Angebote entschieden habe: "Ich will nur dort arbeiten, wo es mir Spaß macht und wovon ich überzeugt bin. Und Jahn Regensburg hat mich absolut abgeholt und mich genau in dem getriggert, was ich gerne mache."

Seine Vorfreude auf die neue Aufgabe ist entsprechend groß: "Ich freue mich wahnsinnig darauf. Hier ist der passende Boden, um mich zu entfalten." Einen ersten Eindruck von seiner Mannschaft konnte er bereits beim Landespokalspiel gegen 1860 München gewinnen. Trotz der 0:1-Niederlage habe er "eine charakterstarke Mannschaft gesehen, die sich viele Chancen herausgespielt hat". Darauf wolle er gerne aufbauen, so Hildmann.

Perspektivisch in die 2. Bundesliga

In der taktischen Ausrichtung will sich der Pfälzer "gerne nach dem vorhandenen Personal richten". Sein Ansatz sei es, die Spieler auf ihren besten Positionen einzusetzen und ihre Stärken optimal zur Geltung zu bringen. "Ich habe auf meinen bisherigen Stationen gezeigt, dass ich sehr flexibel in meiner Herangehensweise bin". Wichtiger sind Hildmann die Grundprinzipien: "Viel Mentalität, viel Intensität und immer gegen den Ball arbeiten."

Perspektivisch soll sich der Jahn unter Hildmann wieder in Richtung 2. Bundesliga entwickeln – jedoch über einen nachhaltigen Prozess: "Langfristig wollen wir gerne aufsteigen, aber das geht nur über harte Arbeit und eine kontinuierliche Entwicklung." Dabei orientiere sich Hildmann an seinem erfolgreichen Weg in Münster, wo er die Mannschaft Schritt für Schritt aufgebaut und weiterentwickelt habe. Der Lohn: Nach zwei knapp verpassten Aufstiegen gelang Hildmann anschließend mit den Preußen der Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Liga.

Debüt an alter Wirkungsstätte

Ein ähnliches Modell schwebt ihm nun auch in Regensburg vor. Rund um sein Debüt als Jahn-Trainer dürften ebenfalls Erinnerungen an seine vorherigen Stationen hervorkommen. Am Samstag gastiert der SSV in Großaspach, wo der VfB Stuttgart II, Regensburgs kommender Gegner, seine Heimspiele austrägt. Großaspach war einst Hildmanns erste Trainerstation in der 3. Liga. Nun beginnt ein neues Kapitel für den 53-Jährigen.

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