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·2 marzo 2026
Hirsch über Aufstieg: "Zumindest alles dafür getan haben"

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Der MSV Duisburg hatte genügend Chancen auf ein Schützenfest gegen den TSV Havelse – doch für die Zebras sprang am Ende nur ein 1:1-Unentschieden heraus, das Dietmar Hirsch auch am Tag danach noch ärgerte. Dass die Leichtigkeit bei seiner Mannschaft verloren gegangen sein soll, sah der Cheftrainer derweil nicht als Grund. Am Mittwoch (19 Uhr) soll es in Ingolstadt wieder anders laufen.
Sämtliche Statistiken, so betonte MSV-Coach Dietmar Hirsch am Montag in der Spieltags-Pressekonferenz, sprachen beim Spiel gegen Havelse für die Zebras. "Wir haben einfach zu wenig Tore erzielt. Das ist Fakt", hob der 54-Jährige hervor, dass er sich immer noch über das Ergebnis gegen die Niedersachsen ärgerte. Hirsch machte daraus kein Geheimnis: "Da kannst du manchmal ein bisschen wahnsinnig werden." Denn durch das Remis verpasste Duisburg den Sprung an die Tabellenspitze, der mit der Sieg mit mindestens zwei Toren Differenz möglich gewesen wäre. Dass der MSV erst vor einer Woche offiziell vom Aufstieg sprachen, sah Hirsch nicht als Grund für Ladehemmungen.
"Wir sind Dritter. Also wieso sollen wir nicht vom Aufstieg sprechen?", fragte der Zebra-Coach. "Jeder will hier nach oben, das ist doch klar. Alles andere wäre doch absurd, und das würde mir auch keiner glauben." Entsprechend dürfte der Aufstieg auch längst in der Kabine das Thema sein. Und das schon seit Wochen, was den MSV nie an Ergebnissen gehindert hatte. "Wir müssen alles dafür tun, um das Maximale für uns rauszuholen. Wenn es dann klappt, dann ist das gut. Wenn nicht, dann erwarte ich, dass wir zumindest alles dafür getan haben", so Hirsch. Eine Bürde oder Last sei der Traum von der 2. Bundesliga aber nicht.
"Meine Spieler wollen immer gewinnen. Aber natürlich spielen wir um Tabellenplätze, und der schönste Platz ist ganz oben", hielt der MSV-Coach allen vor Augen, dass die Ansprüche an der Wedau nur folgerichtig gewachsen waren. Und darauf wollte Hirsch weiter aufbauen: "Ich bin stolz auf alle", betonte der 54-Jährige. "Das gibt mir keine Schwere, sondern Leichtigkeit." Demnach könne es auch dem MSV weiterhin gelingen, befreit aufzuspielen. Denn der Klassenerhalt, soviel dürfte nach 47 Punkten auf dem Konto schon sicher sein, wurde beim Aufsteiger schon Ende Februar erreicht. Ein herausragendes Ergebnis.
Mit unverändertem Personal im Vergleich zum letzten Auftritt fliegt der MSV nun in der Englischen Woche zum FC Ingolstadt. Ein Wiedersehen mit Ex-Sportdirektor Ivica Grlic wird es dort nicht geben, dafür aber ein Aufeinandertreffen mit einer erstarkten Mannschaft der Schanzer. "Sie sind eine gute Mannschaft, die im positiven Sinne einfachen Fußball spielt. In der Hinserie liefen sie vielleicht ein bisschen unter dem Radar", fand Hirsch. Verstecken wird sich der MSV jedenfalls nicht. "Wir haben die mutige Ausrichtung, dass wir lieber die Punkte sammeln wollen", blickte er auf die riskanten Schlussminuten gegen Havelse noch einmal zurück. "Da hätten wir einen Punkt verlieren können, aber wir wollten die zwei Punkte unbedingt noch haben." Auch beim FCI wird der MSV daher wieder an die Schmerzgrenze gehen.









































