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·8 aprile 2026
HSV-Boss spricht über Grønbaek-Kauf - "Er hat riesen Bock auf den Klub"

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·8 aprile 2026

Mit dem Dänen Albert Grønbæk konnte sich der Hamburger SV im Winter in der Offensive nochmals verstärken. Doch der Transfer des achtmaligen dänischen Nationalspielers sorgte auch für etwas Unruhe im Fanlager der Rothosen, da Grønbæk angeschlagen zum HSV stieß und dann zunächst verletzt ausfiel. Einige Fans bemängelten eben diese Tatsache, da eine ähnliche Geschichte schon bei Yussuf Poulsen im Sommer zuvor zu langen Warte- und Leidenszeiten geführt hatte und Einsätze des namhaften Neuzugangs rar gesät waren. Viele befürchteten eine Wiederholung und sahen eine bedrohlich bekannte Tendenz: Däne, Offensivspieler, verletzt.
Nun gab der Winterneuzugang Grønbæk am vergangenen Wochenende nach überstandener Verletzungspause endlich sein HSV-Debüt und wusste umgehend zu gefallen. Doch wie plant man an der Elbe mit dem 24-Jährigen, der eigentlich nur bis Saisonende vom französischen Klub Stade Rennes ausgeliehen ist?
Albert Grønbæk durfte am vergangenen Wochenende gegen den FC Augsburg gute 25 Minuten ran und konnte beim 1:1-Unentschieden schon einige gute Aktionen im Hamburger Volkspark beisteuern, die die Hoffnung groß werden lassen, dass man mit dem Dänen einen vermeintlichen Transfervolltreffer gelandet haben könnte.Zumindest vorübergehend, denn wie bereits erwähnt, steht der 1,81 Meter große Offensivspieler derzeit nur per Leihe beim HSV unter Vertrag. Allerdings besitzen die Hanseaten auch eine Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro, um den Spieler von Stade Rennes fest nach Hamburg zu holen. Nun hat sich HSV-Boss Claus Costa zu einem möglichen Kauf des Leihspielers geäußert.
"Es gibt noch viele Variablen, die da eintreten müssen [...] Er bestätigt jeden Tag in der Kabine und auf dem Platz, dass er mit jeder Faser seines Körpers dafür brennt, für den HSV zu spielen."HSV-Boss Claus Costa

Albert Grønbaek und Landsmann Yussuf Poulsen | picture alliance/GettyImages
Wie Costa durchklingen ließ, steht ein Kauf derzeit noch nicht fest. "Es gibt noch viele Variablen, die da eintreten müssen“, so der HSV-Boss über eine feste Grønbaek-Verpflichtung. Auch der Kurzeinsatz gegen den FCA solle demnach noch nicht als Entscheidungsgrundlage dienen.Claus Costa: "Jetzt hat er 25 Minuten gut gespielt, aber: ganz entspannt. Wir können jetzt nicht erwarten, dass er jedes Mal, wenn er 20 Minuten spielt, drei Torabschlüsse hat. Eine Transfer-Bewertung gibt es nicht nach 25 Minuten, sondern nach einigen Wochen."Heißt also, dass der HSV die Entwicklung des Dänen mit der Raute auf der Brust noch weiter und um einiges genauer beobachten möchte, ehe eine Transfer-Entscheidung getroffen wird. Das ist durchaus verständlich, denn es steht eben nicht nur eine satte Ablösesumme im Raum - auch der Klassenerhalt der Hamburger in der Bundesliga ist auch noch nicht in trockenen Tüchern.
"Er bestätigt jeden Tag in der Kabine und auf dem Platz, dass er mit jeder Faser seines Körpers dafür brennt, für den HSV zu spielen."Claus Costa
Wie Costa weiter verriet, scheint eine Verpflichtung von Grønbaek dann aber wohl nicht an der Einstellung des Spielers selbst zum HSV zu scheitern. "Wir alle spüren bei Albert ein riesen Commitment. Er hat riesen Bock auf den Klub. Er bestätigt jeden Tag in der Kabine und auf dem Platz, dass er mit jeder Faser seines Körpers dafür brennt, für den HSV zu spielen."Die Grundlage wäre damit wohl bereits gelegt, nun müssen noch die vom HSV-Boss angesprochenen Variablen geklärt werden. Dann könnte das wohl eine durchaus positive Entwicklung nehmen.









































