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·29 luglio 2026
„Immer ein offenes Ohr“: Ginter schwärmt von Bundestrainer Klopp

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·29 luglio 2026

Jürgen Klopp soll der deutschen Nationalmannschaft zu neuem Glanz verhelfen. Matthias Ginter traut das seinem früheren Trainer zu.
„Er ist als Typ sehr kommunikativ, hat immer ein offenes Ohr für seine Spieler. Er ist so, wie man ihn auch aus den Medien kennt. Gerade für seine Mannschaften ist er auch eine Art Kumpeltyp. Das ist mit das Wichtigste als Nationaltrainer, weil man nicht so viel Zeit hat“, erklärte der Freiburg-Verteidiger gegenüber Sky: „Menschenführung ist sehr wichtig. Das hat Klopp auf jeden Fall. Er wird die richtigen Entscheidungen treffen, um dann auch die vielen Fans in unserem fußballverrückten Land wieder zu begeistern.“
Der 32-Jährige spielte in der Saison 2014/2015 14-mal für den BVB unter Klopp. Nachdem der BVB im Winter sogar in Abstiegsnöte geraten war, führte der Trainer die Mannschaft noch in die Europa League. Dennoch legte der Meistercoach von 2011 und 2012 nach dem verlorenen Pokalfinale gegen den VfL Wolfsburg sein Amt nieder. Nach neun Jahren bei Liverpool und anderthalb Jahren als Funktionär bei Red Bull, präsentierte der DFB Klopp am Freitag als Nachfolger von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der nach dem WM-Aus gegen Paraguay zurücktrat.

Foto: Getty Images
Im Vorfeld der WM galt auch Ginter als Kandidat für den Kader, blieb trotz seiner starken Saison mit dem SC Freiburg aber außen vor. Nach dem Trainerwechsel schätzt der erfahrene Verteidiger, der bereits an den WM-Endrunden 2014, 2018 und 2022 teilnahm, seine Chancen auf ein DFB-Comeback realistisch ein.
„Ich bin auch schon in einem gewissen Alter“, weiß Ginter: „Beim nächsten Turnier wäre ich 34. Das wird man sehen. Grundsätzlich war es in diesem Jahr noch einmal eine sehr realistische Chance, bei einer WM dabei zu sein. Das hat leider nicht geklappt. Aktuell ist der DFB aber nicht mein Thema. Es tut aber auch mal gut, wenn der Fokus voll und ganz auf den Verein geht.“ Obwohl er in Nordamerika nicht dabei war, habe er natürlich mitgefiebert, betonte der Weltmeister: „Und am Ende auch mitgelitten. Wir haben nun ja eine neue Ausrichtung. Wir hoffen alle, dass es wieder besser wird.“
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