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·9 luglio 2026

Internationale Pressestimmen zu Frankreich gegen Marokko: 2:0 und ab ins WM-Halbfinale

Immagine dell'articolo:Internationale Pressestimmen zu Frankreich gegen Marokko: 2:0 und ab ins WM-Halbfinale

Frankreich steht im Halbfinale der WM 2026. Der Turnierfavorit setzte sich im Viertelfinale gegen Marokko am späten Donnerstagabend im Gillette Stadium von Foxborough bei Boston mit 2:0 durch und zog damit zum dritten Mal nacheinander unter die letzten Vier ein. Frankreich traf durch Kylian Mbappé (60.) und Ousmane Dembélé (66.) innerhalb von sechs Minuten. Zuvor hatte Mbappé einen Foulelfmeter an Marokkos Torhüter Yassine Bono vergeben, der Marokko lange im Spiel hielt. Für die Atlas-Löwen endet damit ein historischer Turnierlauf im Viertelfinale, die Neuauflage des Halbfinals von 2022 ging erneut an Frankreich. Im Halbfinale wartet am 14. Juli der Sieger aus Spanien gegen Belgien. Wir haben die internationalen Stimmen nach Abpfiff gesammelt.

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Frankreichs Kylian Mbappé bejubelt seinen Treffer zum 1:0 im Viertelfinale der WM 2026 gegen Marokko am 9. Juli 2026 im Boston Stadium in Foxborough. (Molly Darlington / Getty Images North America via Getty Images)


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Frankreich – Marokko1/4

Do 09.07. · 22:00 Uhr · ARD

Frankreich: Deschamps‘ Stolz und Mbappés Entwarnung

Nach dem Spiel überwog bei den Bleus die Zufriedenheit. Trainer Didier Deschamps sprach von einer „Bestätigung dessen, was wir bisher geleistet haben, aber auf einer Stufe, wo es das Viertelfinale ist, gegen eine schöne marokkanische Mannschaft“. Er ziehe „viel Stolz daraus, wieder im Halbfinale zu stehen“. Der französische Verband FFF fasste den Abend unter der Überschrift „Dieselbe schöne Geschichte“ zusammen: Nach 2018 und 2022 steht Frankreich zum dritten Mal nacheinander im WM-Halbfinale, häufiger schaffte das nur Deutschland.

Größte Sorge war der angeschlagene Kapitän. Kylian Mbappé, in der 77. Minute mit einem Problem am Knöchel ausgewechselt, gab selbst Entwarnung: „Ja, es geht mir gut, ich habe einen Schlag auf den Knöchel bekommen, aber es geht.“ Deschamps bestätigte, es sei „ein bisschen der Knöchel“ gewesen, weshalb Mbappé wegen leichter Schmerzen Platz gemacht habe. Zur Ausrichtung seines Teams sagte der Kapitän: „Ich weiß nicht, ob wir auf einer Mission sind, aber wir sind im Halbfinale, sehr glücklich, und es liegt noch ein langer Weg vor uns. Wir wissen, dass das, was auf uns zukommt, noch schwerer wird.“

Die französische Presse feierte einen souveränen Auftritt. France 24 titelte „Mbappé und Dembélé knacken den marokkanischen Riegel“, Eurosport sah die Bleus „ohne zu zittern“ ins Halbfinale ziehen. Goal hob hervor, dass Mbappé mit seinem achten Turniertor nun mit Lionel Messi an der Spitze der Torjägerliste gleichzieht, Foot01 gab bei der Knöchelverletzung rasch Entwarnung: Der Kapitän habe das Feld lächelnd und unter Applaus verlassen.

Marokko: Erhobenen Hauptes und die Bono-Gala

In Marokko mischte sich Enttäuschung mit großem Stolz. Trainer Mohamed Ouahbi räumte ein: „Wir müssen anerkennen, dass wir gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt haben. In der ersten Halbzeit haben wir sehr gelitten.“ Zugleich gab er sich kämpferisch: „Wir machen weiter, wir hören hier nicht auf. Wir sind sehr enttäuscht, aber das muss man akzeptieren.“ Und mit Blick nach vorn: „Die Zukunft wird schön.“ Was sein Team bedeute, formulierte er so: „Wir wissen, was wir repräsentieren, mehr als eine Mannschaft, für unser Land, für die Millionen Marokkaner.“ Beim strittigen 1:0 monierte Ouahbi ein Handspiel im Aufbau: „Da ist ein Handspiel, ich weiß nicht, ob es hätte gepfiffen werden müssen.“

Der in Paris geborene Ayyoub Bouaddi, der ausgerechnet gegen seine Geburtsheimat spielte, fand ehrliche Worte: „Wir sind traurig, enttäuscht, frustriert, weil wir gewinnen wollten. Wir haben alles gegeben, aber so ist es.“ Es sei „ein besonderes Spiel gewesen, weil ich Marokkaner und Franzose bin. Aber auf dem Platz gibt es keine Gefühlsduselei.“ Nach dem Abpfiff tröstete Frankreichs Mbappé seinen früheren PSG-Kollegen Achraf Hakimi.

Zum gefeierten Mann wurde trotz der Niederlage Torhüter Yassine Bono, der Mbappés Elfmeter parierte und sein Team lange im Spiel hielt. Ersatzkeeper Munir El Kajoui schwärmte: „Seine Leistung ist überragend, er macht immer genau das, was er für die Nationalmannschaft tun muss.“ Die Zeitung Le360 schrieb, die „tapferen Atlas-Löwen verlassen das Turnier mit erhobenem Haupt“, Africanews ordnete das Aus als Ende des historischen Laufs des gesamten Kontinents ein. Kritischere Töne kamen von Afrik-Foot, das dem Team eine zu passive Spielweise vorwarf, während Médias24 die Verletzungsmisere um Saibari und Chadi Riad als entscheidenden Faktor benannte.

Internationale Stimmen: Frankreichs Effizienz und ein Symbol für zwei Kontinente

Al Jazeera bilanzierte nüchtern: „Mbappé und Dembélé treffen, Frankreich schlägt Marokko und zieht ins Halbfinale ein.“ Frankreich habe einen abgeklärten Sieg gefeiert, während Marokko bis zu einem Freistoß in der 83. Minute keinen einzigen Torschuss zustande brachte. Sky Sports rückte die Erlösungsgeschichte des Kapitäns in den Mittelpunkt: „Kylian Mbappés Zauber entscheidet das Viertelfinale nach seinem eigenen frühen Elfmeterfehlschuss.“ Frankreichs Sieg habe nie in Zweifel gestanden.

ESPN und CBS Sports betonten den historischen Marsch ins dritte Halbfinale nacheinander, wobei CBS die Sorge um den verletzt ausgewechselten Mbappé hervorhob. Die stärkste Einordnung lieferte Al-Monitor unter der Überschrift „Frankreich beendet Marokkos WM-Lauf, das letzte verbliebene arabische und afrikanische Team“. Mit dem Ausscheiden der Atlas-Löwen enden die Hoffnungen gleich zweier Kontinente, die Marokko bei diesem Turnier verkörperte.

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Fußball heute live TV Übertragung – 2:0 Wer überträgt heute Frankreich gegen Marokko? Fußball heute ARD live

So war die Ausgangslage

Schon vor dem Anpfiff war Frankreich für die internationale Presse der klare Favorit, getragen von der besten Offensive des Turniers und einer bis dahin makellosen Bilanz. Zugleich kam kaum eine Vorschau ohne den Verweis auf das Halbfinale von 2022 und die besondere Geschichte beider Nationen aus. Marokko ging als einzige verbliebene afrikanische Mannschaft mit einer offenen Rechnung ins Spiel, geschwächt durch den kurzfristigen Ausfall von Ismael Saibari. Am Ende setzte sich die Klasse des Favoriten durch.

Alle weiteren Partien der Runde findest du in der Übersicht zum WM-Viertelfinale. Wie es für die Bleus im Halbfinale weitergeht, halten wir dich auf unserer Team-Seite zu Frankreich auf dem Laufenden.

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