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·21 luglio 2026
Jadon Sancho zu Borussia Dortmund: Wagt der BVB das erneute Experiment?

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·21 luglio 2026

Gibt es in Dortmund ein weiteres Wiedersehen? Die Gerüchteküche rund um Jadon Sancho kocht im aktuellen Transfersommer wieder einmal hoch. Nach dem endgültigen Abschied von Manchester United und dem Ende seiner Leihe bei Aston Villa ist der 26-jährige Engländer seit dem 1. Juli offiziell vereinslos. Damit ist er auf dem Markt frei verfügbar. Für Borussia Dortmund eröffnet sich damit eine verlockende, aber keineswegs risikofreie Gelegenheit.
Ein Transfer würde für Schwarz-Gelb zu deutlich veränderten Rahmenbedingungen ablaufen als in früheren Jahren. Zudem wissen die Verantwortlichen, dass Jadon Sancho aktuell ablösefrei zu haben ist. Da keine Ablösesumme an einen abgebenden Verein gezahlt werden muss, haben die Dortmunder Verantwortlichen klare finanzielle Leitplanken gesteckt.
Der BVB soll bereit sein, ein Jahresgehalt im Bereich von 5 bis 7 Millionen Euro anzubieten. Das stellt eine deutliche Reduzierung im Vergleich zu Sanchos früherem Gehalt in der Premier League dar. Ein üppiges Handgeld oder hohe Unterschriftsboni sind nicht vorgesehen. Stattdessen streben die BVB-Bosse ein stark leistungsbezogenes Modell an.
Intern wird die Personalie Sancho auch als potenzielles „Last-Minute-Schnäppchen“ am Ende der Transferperiode gehandelt. Sollte etwa ein Wechsel von Karim Adeyemi zum FC Barcelona über die Bühne gehen, würde der Engländer eine sofort einsatzbereite Alternative für die Flügelposition darstellen. Damit könnte er den möglichen Abgang perfekt kompensieren – das gilt laut Medien besonders für einen Spieler wie Jadon Sancho.
Für Sancho wäre der BVB die vertraute Umgebung. Zwischen 2017 und 2021 erlebte er dort seine bisher stärkste Karrierephase. Damals steuerte er in 137 Pflichtspielen beachtliche 50 Tore und 64 Vorlagen bei. Vor allem diese Daten bestätigen Jadon Sancho als Unterschiedsspieler bei Borussia Dortmund.
In den Reihen der Borussen ist man überzeugt, dass BVB-Trainer Niko Kovac dem Dribbler wieder zu alter Form verhelfen könnte. Zudem genießt Sancho bei der Dortmunder Anhängerschaft nach wie vor große Sympathien. Außerdem würde er auch als Werbegesicht eine hohe Strahlkraft mitbringen.
Trotz des ablösefreien Status birgt die Verpflichtung gewisse Risiken. Bei Aston Villa kam Sancho in der abgelaufenen Saison nicht über die Rolle des Rotationsspielers hinaus. In 39 Pflichtspieleinsätzen verzeichnete er lediglich vier Torbeteiligungen. Deshalb werden Fragen zu Jadon Sanchos aktueller Form und sportlicher Verfassung gestellt.
Zudem hat Sancho aufgrund seiner Vereinslosigkeit Teile der sommerlichen Vorbereitung verpasst und absolviert derzeit Einzeltraining. Übrigens ist Jadon Sancho auch im Einzeltraining weiterhin hochmotiviert.
Borussia Dortmund ist mit seinem Interesse an Jadon Sancho keineswegs allein. Wie aktuelle Medienberichte unterstreichen, befasst sich auch der spanische Topklub Atlético Madrid intensiv mit einer Verpflichtung des 26-jährigen Engländers. Die Rojiblancos beobachten die Situation rund um den ablösefreien Flügelstürmer sehr genau und suchen nach Verstärkungen für ihre Offensive.
Für Atlético stellt der vereinslose Dribbler eine äußerst attraktive Marktgelegenheit dar. Nach dem Ende seines Vertrags bei Manchester United entfällt eine Ablösesumme. Das macht den Transfer für die Spanier finanziell überschaubar. Trainer Diego Simeone schätzt Sanchos Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins und sieht in ihm ein Element, das dem Angriffsspiel der Madrilenen mehr Unberechenbarkeit verleihen könnte. Gerade deshalb steht Jadon Sancho auf ihrer Wunschliste.
Obwohl der Spieler selbst bei einem konkreten Angebot tendenziell eine Rückkehr zu seiner alten Wirkungsstätte nach Dortmund bevorzugen soll, bleibt Atlético ein ernsthafter Mitbewerber. Sollte der BVB bei den Verhandlungen zögern oder finanzielle Hürden nicht überwinden wollen, könnten die Spanier dazwischengrätschen. Dann könnten sie Sancho nach La Liga lospfeifen.
Wenn Jadon Sancho bereit ist, die angebotenen Gehaltseinbußen zu akzeptieren und sich in ein stark leistungsbezogenes Modell einzufügen, könnte der Deal für beide Seiten einen klugen Schachzug darstellen. Ob die BVB-Führung den Transfer in den kommenden Wochen finalisiert oder alternative Kandidaten bevorzugt, wird der weitere Verlauf des Transferfensters zeigen.







































