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·17 giugno 2026
Jakub Kaminski und der 1. FC Köln: Diese Varianten ergeben sich durch die Frist bei der Ausstiegsklausel

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Simon Bartsch
17 Juni, 2026
Acht Abgänge, drei gezogene Kaufoptionen, kein „richtiger“ Neuzugang – der FC steckt ganz offensichtlich im Transferstau. Und das, obwohl die Verantwortlichen nicht müde werden, zu betonen, dass sie handlungsfähig seien. Der Grund scheint recht simpel: Es fehlt das nötige Geld! Und genau das kann sich bald ändern. Allerdings mit einer Personalie, deren Abgang schmerzen würde.
Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Während die Konkurrenz schon ordentlich aufrüstet, ist es beim FC dieser Tage noch recht entspannt. Neue Spieler haben die Geißböcke noch nicht unter Vertrag genommen. Die FC-Verantwortlichen betonen zwar, dass sie auch ohne den Verkauf der Geldbringer Said El Mala und Jakub Kaminski handlungsfähig seien, doch bedeutet das ganz offensichtlich nicht, dass nun auch umgehend gehandelt wird. Die Kölner stecken im Transferstau, weil die Interessenten für Said El Mala und Jakub Kaminski das Portemonnaie noch nicht geöffnet haben. Die bisherige Lesart ist, dass es möglicherweise erst gegen Ende des Transferfensters Entscheidungen gibt, die den Kölner frisches Transfergeld in die Kassen spülen. Der englische Markt ist gemächlich. Die großen Deals passieren oft erst im Juli oder August, gerne auch erst kurz vor dem Deadline Day. Bei Said El Mala könnte genau das passieren. Dabei gibt es nun einen Aspekt, der eher die Konkurrenz zum schnellen Handeln zwingt. Wie die „Sport Bild“ berichtet, gibt es im Vertrag von Jakub Kaminski eine Frist. Und diese verkehrt ein wenig das bisherige Prozedere.
Der FC hat dadurch das Heft des Handelns wieder in der Hand. Wurde die Ausstiegsklausel bisher durchaus auch mal als Schwachpunkt des Vertrags gelesen, ist die Verhandlungsposition eigentlich keine schlechte. Verstreicht die Klausel wie die „Sport Bild“ schreibt im Juli, wäre die Ablöse danach frei verhandelbar — und würde ganz bestimmt nicht sinken. Für den FC heißt das im „schlechtesten“ Fall: Kaminski bleibt eine Saison länger und liefert weiter ab. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich der Pole dann noch einmal verbessern würde und vielleicht sogar eine höhere Ablöse im kommenden Sommer möglich wäre. Immerhin war Kaminski in dieser Saison einer der besten, vielleicht sogar der beste Akteur. Im besten Fall gäbe es ab Mitte Juli ein Wettbieten um den 24-Jährigen, der Marktwert könnte so deutlich übertrumpft werden. Die englischen Clubs sind wie berichtet gerne bereit, auch ein wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen, wenn ein Spieler die Aufmerksamkeit erst einmal geweckt hat. Die Kölner könnten also vielleicht sogar mit einer noch höheren Summe in die Transferplanungen gehen.
Wahrscheinlich aber werden nun die englischen Clubs, die bereits an Kaminski interessiert sind, Nägel mit Köpfen machen wollen. Wer die 20 Millionen der Ausstiegsklausel aktiviert, hat gute Karten, den Spieler unter Vertrag zu nehmen. Vielleicht wäre das für den FC sogar die beste Variante. Denn in diesem Moment wäre der Transferstau wohl erst einmal aufgehoben. Die Kölner hätten 20 Millionen Euro zur Verfügung, die in die neuen Spieler fließen können. Die FC-Bosse haben bereits betont, dass auch einige Transfers Leihkonstrukte sein können. Mit einem höheren Budget steigt aber auch das mögliche Regalfach, in dem die Kölner nach neuen Spielern stöbern. Überweist also ein Club rechtzeitig die 20 Millionen, hat der FC einen für 5,5 Millionen verpflichteten Spieler mit einem Plus von 14,5 Millionen weiterverkauft — und endlich das Geld, das die Hängepartie auf dem Transfermarkt auflösen könnte. Einer der besseren Transfers der jüngeren Vereinsgeschichte, auch wenn der sportliche Verlust schmerzen würde.







































