BVBWLD.de
·9 gennaio 2026
Kader-Debüt in Frankfurt: Kovac belohnt BVB-Juwel

In partnership with
Yahoo sportsBVBWLD.de
·9 gennaio 2026

Nach starken Eindrücken im Training wird Mussa Kaba erstmals in den Profi-Kader von Borussia Dortmund berufen. Trainer Niko Kovac setzt damit beim Gastspiel in Frankfurt auf das BVB-Juwel.
Borussia Dortmund setzt zum Rückrundenstart ein klares Zeichen für den eigenen Nachwuchs. Beim Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt steht erstmals Mussa Kaba im Profi-Kader des BVB. Der 17-Jährige wird damit schneller als erwartet an den Lizenzspielerbereich herangeführt – und profitiert von einer angespannten Personalsituation im Mittelfeld.
Nach dem Abgang von Pascal Groß Richtung England und der Rotsperre von Jobe Bellingham sind die Optionen im Zentrum überschaubar. Für Trainer Niko Kovac ist das der passende Moment, einem der vielversprechendsten Talente die nächste Chance zu geben. Der Coach machte auf der Pressekonferenz deutlich, warum die Wahl auf Kaba fiel: „Er ist aufgrund der guten Trainingsleistungen in Frankfurt dabei.“
Der defensive Mittelfeldspieler hatte sich in den vergangenen Wochen bereits im Trainingslager in Marbella in den Fokus gespielt. Gemeinsam mit Samuele Inácio und Mathis Albert durfte Kaba dort bei den Profis vorspielen – mit überzeugendem Eindruck. Kovac lobte das Trio ausdrücklich: „Sie haben ihre Sache sehr gut gemacht, das habe ich auch so erwartet.“
Für Kaba ist die Nominierung der vorläufige Höhepunkt einer schnellen Entwicklung. Nach Verletzungsproblemen zu Saisonbeginn sammelte er zuletzt Spielpraxis in der U23, stand in der Regionalliga mehrfach über 90 Minuten auf dem Platz – nun folgt der nächste Schritt auf der großen Bühne. Gleichzeitig sendet der BVB damit ein Signal in Richtung eigener Nachwuchsarbeit, die zuletzt häufiger kritisch beäugt wurde.
Auch Sportdirektor Sebastian Kehl sieht in solchen Entscheidungen den richtigen Weg: „Ich würde mir nichts mehr wünschen, als dass unsere eigenen Talente in der Rückserie auch Spielzeit bei den Profis bekommen.“ Zugleich betont er, dass Chancen erarbeitet werden müssen – genau das habe Kaba in den vergangenen Wochen getan.
Ob es in Frankfurt bereits zu Einsatzminuten reicht, ist offen. Sicher ist aber: Mit seinem ersten Kaderplatz bei den Profis hat sich der 17-Jährige ins Rampenlicht gespielt – und könnte zum Sinnbild für einen neuen Dortmunder Weg werden, bei dem Leistung und Mut zur Jugend wieder enger zusammenfinden.









































