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·23 marzo 2026
Kampf um CL-Quali: Die Restprogramme der Königsklassen-Anwärter

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·23 marzo 2026

Die Bundesliga-Saison 2025/26 geht in die entscheidende Phase. Nach der Länderspielpause stehen die letzten sieben Spieltage an. Während sich der FC Bayern unaufhaltsam der Meisterschale nähert, ist auch der Vize-Titel für den BVB sehr wahrscheinlich. Immerhin haben die Dortmunder stolze acht Punkte Vorsprung auf den VfB Stuttgart.
Die Schwaben wiederum befinden sich in einem packenden Vierkampf um die zwei verbliebenen Champions-League-Plätze. Auch Leipzig, Hoffenheim und Leverkusen wollen das Ticket für die Königsklasse lösen. Nicht unerheblich ist daher auch, wie das Restprogramm der vier betroffenen Vereine aussieht. Wir werfen einen genaueren Blick auf dieses.
Die Hoffnung auf einen fünften CL-Platz 26/27 schwindet derweil immer mehr. Der Abstand der Bundesliga auf die spanische La Liga ist gewachsen. Vor den Viertelfinals haben die Spanier noch doppelt so viele Teams (6) wie Deutschland (3) in den Wettbewerben.
Der VfB Stuttgart hat eindeutig das härteste Restprogramm. Der VfB Stuttgart hat in der Rückrunde aus den Top sieben lediglich schon gegen Leipzig gespielt und muss noch gegen Bayern, Dortmund, Hoffenheim, Leverkusen und Frankfurt ran. Zwar haben die Schwaben in der Tabelle einen kleinen Vorsprung, jedoch wird es ein hartes Stück Arbeit, den Top-vier-Platz zu verteidigen. Ein kleiner Vorteil ist vielleicht, dass vier der letzten sieben Partien zu Hause stattfinden. Die Stuttgarter haben hier mit 32 Punkten aus 13 Partien eine hervorragende Bilanz. Die vermeintlich einfacheren Gegner sind Hamburg und Bremen, jedoch befinden sich die beiden Klubs aus Norddeutschland im Abstiegskampf und werden 100 Prozent geben. Trotzdem ist der VfB in den Heimspielen gegen die beiden Abstiegskandidaten natürlich im Vorteil. Aktuell performt Stuttgart so stark, dass man ihnen einen Top-vier-Rang auf jeden Fall zutraut. Ein Selbstläufer wird das aber gewiss nicht.
Konträr zum VfB Stuttgart hat RB Leipzig auf dem Papier ein einfaches Restprogramm. Die Sachsen haben bereits gegen alle Teams aus den Top fünf gespielt, was natürlich ein Vorteil ist. Dafür warten allerdings Auswärtsspiele gegen Leverkusen, Frankfurt und Freiburg, die in der Tabelle die Plätze sechs bis acht belegen und natürlich kein Fallobst sind. Zu Hause geht es ausschließlich gegen Abstiegskandidaten, was nicht immer angenehm sein muss. Wer in die Champions League möchte, muss mit einem solchen Programm grundsätzlich fertig werden. Auch das Aufeinandertreffen mit Freiburg könnte günstig liegen, weil die Breisgauer zu den Klubs gehören, für die es eventuell am 34. Spieltag um nicht mehr allzu viel geht.
Die TSG 1899 Hoffenheim ist der Überraschungs-Klub im Champions-League-Rennen, musste zuletzt gegen Leipzig aber eine miese Schlappe hinnehmen. Die Chancen sind aber natürlich trotzdem weiter vorhanden. Das Restprogramm ist weder sonderlich leicht noch sonderlich schwierig. Für die Hoffenheimer geht es noch gegen den BVB und den VfB Stuttgart, jedoch hat man beide Spiele zu Hause. Darüber hinaus stehen noch einige Spiele gegen Abstiegskandidaten an. Für Hoffenheim wäre es ein Vorteil, wenn sich Gladbach und Bremen vorzeitig retten, zumal man auf diese Teams am 33. und 34. Spieltag trifft. Geht es hier für Gladbach und/oder Bremen noch um alles, sind solche Aufgaben oft schwieriger, als es der Tabellenstand vermuten ließe.
Bayer 04 Leverkusen fehlen aktuell vier Punkte auf einen Champions-League-Platz, weshalb es womöglich ein Vorteil ist, dass man an den Spieltagen 32 und 33 auf Stuttgart und Leipzig trifft. Hier gilt es für die Werkself, auf Schlagdistanz zu sein. Einfach wird das nicht, zumal es für Leverkusen zuvor noch nach Dortmund geht. Allerdings warten auch noch Klubs wie Wolfsburg und Köln auf Bayer 04, die aktuell nicht in der besten Verfassung sind.Am letzten Spieltag empfängt Leverkusen den HSV. Eine wohl dankbare Aufgabe, wenn die Hamburger schon gerettet sind, nicht aber, wenn es für die Rothosen noch um alles geht. Das Restprogramm bietet Leverkusen gleichermaßen Chancen wie Gefahren.









































