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·1 febbraio 2026
Kane bleibt trotz Bayern-Patzer gelassen: „Kein Grund, nervös zu werden“

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·1 febbraio 2026

Der FC Bayern kommt auch beim Hamburger SV nicht über ein Unentschieden hinaus. Eine Woche nach der ersten Saisonniederlage in der Bundesliga mussten sich die Münchner beim 2:2 im Volksparkstadion erneut mit einem Punkt begnügen. Während intern die Analyse läuft, bleibt einer auffällig ruhig: Harry Kane.
Der Rekordmeister geriet gegen den HSV zunächst in Rückstand, drehte die Partie nach dem Seitenwechsel, brachte die Führung jedoch erneut nicht über die Zeit. Es war bereits das zweite sieglose Ligaspiel in Folge – eine ungewohnte Situation für die Bayern, die über weite Strecken der Saison dominant aufgetreten waren.

Foto: Getty Images
Im Gespräch mit bundesliga.com ordnete Harry Kane die Partie sachlich ein und verzichtete auf Alarmstimmung. „Es war ein hartes Spiel gegen eine gute Mannschaft – vor allem in ihrem Stadion, mit den Fans und der Atmosphäre“, erklärte der Angreifer nach dem Abpfiff.
Vor allem die erste Hälfte sei aus seiner Sicht ausgeglichen gewesen. „Die erste Halbzeit war schwierig, es stand wahrscheinlich 50:50. Trotzdem hatten wir unsere Momente, in denen wir im letzten Drittel besser hätten spielen können“, so Kane. Nach dem Seitenwechsel habe sich das Bild jedoch verändert: „In der zweiten Halbzeit haben wir meiner Meinung nach gut gespielt. Wir wirkten wie die gefährlichere Mannschaft.“
Trotz des verpassten Sieges stellte der Engländer den Einsatz seiner Mannschaft heraus. „Ich bin stolz auf die Mannschaft und den Kampfgeist, den wir gezeigt haben. Wir müssen weitermachen“, betonte der 32-Jährige.
Bemerkenswert ist vor allem Kanes Gelassenheit mit Blick auf die Gesamtsituation. Während das Remis in Hamburg und die Niederlage gegen Augsburg Diskussionen ausgelöst haben, bleibt der Bayern-Stürmer ruhig. „Es war ein extrem intensiver Monat mit vielen Spielen, daher können wir uns jetzt nicht beschweren“, erklärte er.
Ein klares Signal sendete Kane mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf: „Die Saison ist noch lang, es gibt keinen Grund, nervös zu werden. Wir müssen uns einfach gut vorbereiten.“
Die Worte des Top-Torjägers spiegeln die Haltung wider, die an der Säbener Straße derzeit vorherrscht. Die Bayern wissen um ihre aktuellen Schwächen, sehen aber keinen Anlass zur Panik. Die kommenden Wochen mit entscheidenden Spielen in Bundesliga und Pokal werden zeigen, ob die Münchner aus den jüngsten Punktverlusten die richtigen Schlüsse ziehen.









































