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·18 marzo 2026

Karim Adeyemi und der BVB: Hängepartie im Vertragspoker

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Karim Adeyemi (24) war in der frühen Saisonphase einer der Leistungsträger beim BVB, mittlerweile ist der Nationalspieler aber häufig nur Ersatz. Auch neben dem Platz, genauer gesagt am Verhandlungstisch, läuft es nicht rund.

Karim Adeyemi schien in der laufenden Saison endlich den Durchbruch vom hochtalentierten, aber unkonstanten Talent zum regelmäßigen Leistungsträger in der BVB-Offensive geschafft zu haben, doch im Kalenderjahr 2026 läuft es für den schnellen Flügelstürmer alles andere als rund.


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War der 24-Jährige zunächst unter Trainer Nico Kovac meist gesetzt, muss er sich seit dem vergangenen Dezember immer häufiger mit der Rolle als Teilzeitarbeiter zufriedengeben – am vergangenen Wochenende gegen Augsburg spielte der elfmalige Nationalspieler erstmals seit Monaten wieder 90 Minuten durch. Zuvor wechselten sich Joker- und Startelfeinsätze mit Auswechslungen und ab.

Auch durch die wechselhaften Leistungen wird Adeyemi immer wieder als Abschiedskandidat gehandelt – unter anderem der SSC Neapel und Tottenham sollen Interesse bekunden.  Nichtsdestotrotz will der BVB den 2027 auslaufenden Vertrag mit dem ehemaligen Salzburger übereinstimmenden Medienberichten zufolge verlängern.

In den Gesprächen ist aber offenbar keine Einigung in Sicht. Wie Sky-Reporter Patrick Berger berichtet, herrsche im Vertragspoker derzeit "eher ein Stillstand" als eine Annäherung. Der BVB hat Adeyemi eine Offerte inklusive Gehaltserhöhung angeboten, Dortmund sei aber "nicht zu allem bereit".

Ausstiegsklausel als Knackpunkt?

Knackpunkt in den Verhandlungen soll unter anderem die von der Beraterseite geforderte Ausstiegsklausel sein. Laut Berger wollen die Schwarzgelben dem ehemaligen Unterhachinger im Gegensatz zu Felix Nmecha und Nico Schlotterbeck keine festgeschriebene Ablösesumme im Arbeitspapier zubilligen  – "zumindest nicht für die Summe, die der Adeyemi-Seite vorschwebt", so Berger.

Sollte es zwischen beiden Parteien bis zum Sommer keine Einigung geben, würde der BVB Angebote für den flexiblen Flügelstürmer sicherlich in Betracht ziehen – ein ablösefreier Abschied nach Vertragsende 2027 ist für die Westfalen keine Option.

Als Ablöse könnten, so BVB-Experte Berger, 40 Millionen Euro nach Westfalen fließen – und damit zehn Millionen Euro mehr als der BVB 2022 für den Rechtsaußen an RB Leipzig gezahlt hat. Mit dieser Summe belegt der 24-Jährige den sechsten Platz der Rekordeinkäufe der Schwarz-Gelben.

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