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·22 giugno 2026
Kehl statt Krösche? Milan denkt an Ex-BVB-Sportdirektor

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·22 giugno 2026

Auf der Suche nach einem neuen Sportdirektor nimmt der AC Mailand erneut eine deutsche Personalie ins Visier. Nach der Absage von Markus Krösche könnte Sebastian Kehl eine interessante Option für die Rossoneri darstellen. Der 46-Jährige ist nach seinem überraschenden Aus bei Borussia Dortmund seit März vereinslos.
Nach BILD-Informationen beschäftigt man sich in Mailand intensiv mit der Verpflichtung des einstigen Nationalspielers. Eine direkte Kontaktaufnahme ist noch nicht erfolgt, Anfragen über Dritte gab es jedoch bereits. Ob Kehl die Herausforderung in der italienischen Modestadt reizen würde?
In jedem Fall sind die Rossoneri ein klangvoller, sowie renommierter Name im europäischen Spitzenfußball. Klar ist aber auch, dass es Gründe gibt, warum der Job des Sportdirektors nach Ablauf der vergangenen Saison vakant geworden ist. Milan verpasste am letzten Spieltag durch einen eigenen Ausrutscher die Qualifikation für die Champions League, was den Mailändern sportlich und finanziell auf den Magen schlägt.
Ein solches Szenario soll und darf sich nicht wiederholen, entsprechend wird fieberhaft nach einem neuen starken Mann an der Spitze gesucht, der das Team möglichst schnell wieder erfolgreich macht. Ursprünglich war dafür Frankfurt-Stratege Markus Krösche vorgesehen. Milan bot dem 45-Jährigen zuletzt die Stelle als Head of Football an und hätte dafür ein kolportiertes Gehalt von 40 Millionen Euro über den Zeitraum eines Vierjahresvertrags auf den Tisch gelegt. Krösche widerstand der Verlockung und lehnte ab, sein Vertrag in Frankfurt läuft noch bis kommenden Sommer.

Foto: Getty Images
Auch Kehl ist im Weltfußball ein gefragter Mann. Tottenham Hotspur zeigte jüngst Interesse am Ex-Dortmunder, auf eine Zusammenarbeit konnte man sich letztendlich nicht einigen. Nun wartet also mit Milan die nächste Chance auf einen neuen Job. Dabei muss der 46-Jährige allerdings mit anderen gehandelten Kandidaten konkurrieren. Dazu gehört unter anderem José Boto vom brasilianischen Spitzenklub Flamenco, aber auch Jason Ayto, der Brighton & Hove Albion nach nur neun Monaten als Sportdirektor im Juni bereits wieder verlassen hat.







































