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·21 luglio 2026
Kein Schock-Transfer: Matthäus glaubt an Olise-Zukunft in München

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Lothar Matthäus (65) sieht die Debatte um einen möglichen Wechsel von Michael Olise zu Real Madrid gelassen. In seiner Sky-Kolumne bezieht der Rekordnationalspieler klar Stellung – auch zur Positionsfrage beim FC Bayern.
Seit Wochen wird über die Zukunft von Michael Olise (24, Vertrag bis 2029) spekuliert. Real Madrid gilt als Interessent, ein offizielles Dementi der Königlichen und mehrere Klarstellungen aus München haben die Gerüchte bislang nicht verstummen lassen. Matthäus glaubt nicht an einen Abgang.
"In der vergangenen Woche wurde über die Zukunft von Michael Olise spekuliert, aber ich sehe das ganz entspannt", schreibt Matthäus in seiner Kolumne für Sky. Uli Hoeneß (74) habe bereits vor Wochen deutlich gemacht, dass der Franzose an der Säbener Straße bleibe und Real sich den Anruf sparen könne.
Olise besitzt in München noch einen Vertrag bis 2029, ein Verkauf ist für den Rekordmeister kein Thema. Die Bayern planen eine vorzeitige Verlängerung. "Der Verein will Erfolg haben und hat bereits zwei sehr gute Transfers gemacht", so Matthäus mit Blick auf Ismael Saibari und Nathaniel Brown. Weitere Zugänge schließt er nicht aus.
Ein Thema bleibt Olises bevorzugte Rolle. Bei der Weltmeisterschaft agierte er für Frankreich überwiegend im offensiven Mittelfeld und stellte mit sieben Assists einen WM-Rekord auf. Beim FC Bayern ist die Zehnerposition allerdings mit Jamal Musiala (23) besetzt, zusätzlich kann auch Neuzugang Saibari dort spielen.
Matthäus rät zur Zurückhaltung. "Auf dieser Position hat der FC Bayern bereits zwei oder drei Spieler. Olise kann mal ins Zentrum rücken, wenn Not am Mann ist." Der Franzose habe dort auch in München schon gespielt, fühle sich aber auf dem rechten Flügel wohler. Dort sei er "mehr aufgefallen als während der WM im französischen Zentrum".
Wie Vincent Kompany (40) die Rollenverteilung in der neuen Saison löst, dürfte zu den ersten Aufgaben der Vorbereitung zählen. Olise wird nach seinem WM-Urlaub in München zurückerwartet.







































