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·24 maggio 2026
Königstransfer und Shootingstar – So benoten wir die Offensive des 1. FC Köln in dieser Saison

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Redaktion
24 Mai, 2026
Die abgeschlossene Spielzeit hatte so manches Auf und Ab im Gepäck. Die Geißböcke starteten unerwartet stark in die Saison, ließen dann aber nach. Lukas Kwasniok musste seinen Platz als Chefcoach an seinen Co-Trainer René Wagner abgeben. Doch auch unter dem neuen Mann an der Seitenlinie lief es punktetechnisch nicht rund. Die FC-Profis in der Saison-Einzelkritik – Teil II: Mittelfeldspieler und Angriff.

Ragnar Ache und Said El Mala vom 1. FC Köln
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Mit auslaufendem Vertrag startete Martel in die Saison. Er begann stark und unterstrich früh seinen Wert für die Mannschaft. Aufgrund der Verletzungsserie in der Innenverteidigung musste der Straubinger phasenweise genau auf diese Position ausweichen. Seine Auftritte wurden schwächer. Zusätzlich stagnierte seine spielerische Entwicklung.

Auf nahezu jeder Position kam der 23-Jährige diese Saison zum Einsatz. Der Sommerneuzugang brauchte eine kurze Anlaufzeit. Nach dem ersten Saisondrittel entwickelte er sich aber zum Stammspieler und überzeugte mit guten Leistungen. Mit Knieschmerzen brachte er die letzten Wochen der Saison zu Ende, um den Klassenerhalt und somit auch seinen Verbleib zu sichern. Sein Kampfgeist macht definitiv Lust auf mehr.

Vor der Saison wurde er von vielen Fans als Königstransfer gefeiert. Für rund 5,5 Millionen Euro holte der FC den Isländer vom Rivalen Fortuna Düsseldorf. Mit seinem emotionalen Last-Minute-Siegtor in Regensburg begann er vielversprechend. Zu Beginn des Winters bröckelte seine Form jedoch. Der Nationalspieler wurde immer häufiger auf die Bank gesetzt. Seit der Entlassung von Lukas Kwasniok gehörte er wieder zum Stammpersonal und kam auf 31 Einsätze in dieser Spielzeit.

Für den Bosnier hätte 2026 kaum frustrierender verlaufen können. In den ersten 16 Partien kam der 24-Jährige noch auf immerhin acht Startelfeinsätze. Nur dreimal blieb er ohne Einsatz. Seitdem stand er gerade einmal 73 Minuten auf dem Feld. In den letzten fünf Spielen wurde er dreimal nicht in den Spieltagskader berufen. Eine Trennung im Sommer ist wahrscheinlich.

Im Winter wollte man für das Mittelfeldzentrum nachlegen und verpflichtete den Peruaner. Die Bayern-Leihgabe zeigte vielversprechende Ansätze, viel mehr jedoch nicht. Insgesamt kommt das Talent auf gerade einmal sieben Einsätze. Kein einziger davon in der Startelf. Beide Seiten werden sich sicherlich etwas mehr von der Leihe versprochen haben. Wie es im Sommer für ihn weitergeht, ist noch offen.

In seiner letzten Profisaison kam der Österreicher nur sporadisch zum Zug. Trotz seiner geringen Einsatzzeit konnte er dem FC immerhin zwei Torbeteiligungen beisteuern. Gegen den HSV traf er per Traumfreistoß zum 2:0 und bereitete das 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach vor.

Der Königstransfer des 1. FC Köln. Er musste als absoluter Leistungsträger auf nahezu jeder Position spielen. Ein Garant für den Klassenerhalt, der nicht nur mit seinen beachtlichen zwölf Torbeteiligungen (sieben Tore, fünf Vorlagen) glänzte. Ein echter Gewinn für die Kölner sowohl sportlich als auch finanziell. Die Kaufoption in Höhe von 5,5 Millionen Euro wird der FC ziehen. „Sky“ berichtete zuletzt von Anfragen in Höhe von rund 20 Millionen Euro. Das entspricht der vereinbarten Ausstiegsklausel.

Mit viel Rückenwind kam der Berliner aus der Aufstiegssaison. Dort gelangen ihm drei Tore und elf Vorlagen und er verlängerte seinen Vertrag. Zu seinem Pech hieß die Konkurrenz auf seiner Stammposition Jakub Kaminski und Said El Mala. Somit kam er teilweise auf ungewohnter Position als Schienenspieler zum Einsatz und konnte nur selten überzeugen. Nach dem Jahreswechsel bekam er das Vertrauen und durfte offensiv beginnen. Dieses zahlte er zurück und sammelte in vier Spielen jeden seiner drei Scorer. Nachdem ihn eine Verletzung ausbremste, kam er nicht mehr wirklich in Fahrt.

Um die mangelnde Bundesligaerfahrung des Kaders auszugleichen, verpflichtete man Bülter von der TSG Hoffenheim. Mit vier Torbeteiligungen aus den ersten beiden Partien startete der 33-Jährige ideal in die Saison. Diese Bilanz konnte er jedoch nicht lange aufrechterhalten. Zwischen dem elften und dem 28. Spieltag gelang ihm keine einzige Torbeteiligung. In den letzten drei Spielen konnte er immerhin zwei Tore erzielen. Insgesamt kommt er auf fünf Treffer und vier Assists.

Den Saisonverlauf der diese Spielzeit beim 1. FC Köln typisch zu sein scheint, hat auch Thielmann vorzuweisen. Er begann mit drei Scorern aus den ersten vier Begegnungen. Die restliche Zeit sieht dagegen ziemlich mager aus, obwohl er häufig zum Stammpersonal gehörte. In den verbleibenden Spielen gelang ihm lediglich ein Treffer. Insgesamt also eine doch eher ernüchternde Saison.

Der ehemalige Nationalspieler ist einer der wenigen für die diese Entwicklung nicht gilt. Zu Beginn der Saison spielte der 30-Jährige eine untergeordnete Rolle, obwohl er zu den besten Scorern der Geißböcke zählte. Mit einem Interview, in dem er seine Unzufriedenheit ausdrückte, sorgte er für Aufsehen. Der Trainerwechsel auf René Wagner beflügelte den 30-Jährigen. Er übernahm Verantwortung und sammelte in drei Spielen in Folge jeweils eine Torbeteiligung. Insgesamt kommt er auf eine solide Ausbeute von neun Scorern. Sein Problem bleibt nach wie vor die Konstanz über eine gesamte Saison.

Rund 4,5 Millionen Euro überwies der 1. FC Köln an den 1. FC Kaiserslautern und sicherte sich den Stürmer. Der 27-Jährige durchlebte einen sehr schwierigen Beginn in der Domstadt. Er kam häufig von der Bank und erzielte in der Hinrunde lediglich einen Treffer. Mit seinem Doppelpack gegen Mainz begann die Wende. Ache wurde essenzieller Stammspieler und durch seine physische Stärke als Wandspieler eine wichtige Säule im Kölner Aufbauspiel. Sein Fehlen in den letzten vier Saisonspielen fiel deutlich ins Gewicht. In seiner ersten Bundesligaspielzeit erzielte er sieben Tore und bereitete fünf weitere vor.

Wenn ein 19-Jähriger in seiner ersten Bundesligasaison auf 13 Tore und fünf Vorlagen kommt, gibt es da wenig zu kritisieren. El Mala rettete dem FC diese Saison einige Punkte und trug einen maßgeblichen Anteil zum Klassenerhalt bei. Anfang November wurde er erstmals für die deutsche Nationalmannschaft nominiert, auch wenn sein Debüt ausblieb. Das wird auch vorerst so bleiben, da Bundestrainer Julian Nagelsmann den Shootingstar nicht für die anstehende WM nominiert hat. Somit bleibt die absolute Krönung der Saison leider aus. Dennoch erwies sich El Mala als sportlicher und finanzieller Segen. Ein Verkauf im Sommer gilt als wahrscheinlich. Mit den angestrebten 50 Millionen Euro könnte sich der FC im Sommer enorm verstärken. Aufgrund der nicht immer konstanten Leistungen eigentlich einen 2+, die Entwicklung des Talents bringt aber einen Extrapunkt.
Es wurden lediglich die FC-Profis bewertet, die in dieser Saison mindestens zwei Mal für den FC aufgelaufen sind. Hier geht es zur Bewertung der Defensive.
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