Borussia Dortmund
·12 marzo 2026
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AusgangslageMit dem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Köln am vergangenen Samstag hat der BVB den zweiten Tabellenplatz gefestigt. Doch unter der Woche sagte BVB-Trainer Niko Kovac im Rahmen des öffentlichen Trainings bereits: „Wir haben noch nichts erreicht. Wir haben 55 Punkte, zwei Punkte weniger als am Ende der letzten Saison. Es sind 27 Punkte zu verteilen. Um unsere Ziele zu erreichen, also in die Champions League zu kommen, müssen wir noch einige Punkte holen.“ (Weitere Aussagen aus der Medienrunde und zur Bildergalerie des Trainings.)
Jetzt weist Kovac auf einen „sehr ernstzunehmenden Gegner“ hin, „den wir letztes Jahr nicht besiegen konnten“. Im März 2025 unterlag der BVB den Augsburgern zu Hause mit 0:1. Das Hinspiel im Oktober vergangenen Jahres hingegen gewann Schwarzgelb nach einem Tor von Serhou Guirassy mit 1:0.
PersonalVom Trainingsplatz gibt es diese Neuigkeiten: Carney Chukwuemeka (muskuläre Probleme) hat zuletzt zweimal Teile des Mannschaftstrainings absolviert. Nico Schlotterbeck ist nach individueller Belastungssteuerung am Donnerstag in den Kreis seiner Kollegen zurückgekehrt, Julian Brandt fehlte aufgrund einer Erkrankung.
GegnerDer FC Augsburg ist mit 16 Punkten Vierter der Rückrundentabelle, nur drei Zähler hinter dem BVB (19). Damit haben die Fuggerstädter ihre gesamte Ausbeute aus der Hinrunde (14) schon übertroffen. „Es ist eine Mannschaft, die sich stabilisiert hat, sehr wenig zulässt, sehr wenige Gegentreffer kassiert, sehr kompakt steht, sehr intensiv und aggressiv Fußball spielt. Eine Mannschaft, die uns sicherlich fordern wird“, sagt Kovac über den Gegner, der seit Dezember 2025 von Manuel Baum trainiert wird.
Nach drei Siegen in Serie (gegen Heidenheim, in Wolfsburg und gegen Köln) musste die Mannschaft am vergangenen Wochenende wieder eine Niederlage hinnehmen. In Leipzig waren die Gäste sogar mit 1:0 in Führung gegangen, doch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich besiegelte ein Eigentor in der Nachspielzeit die unglückliche Niederlage der Augsburger.
BruderduellDie Eltern der Schlotterbeck-Brüder sind bekannt dafür, ihre Söhne im Stadion zu unterstützen und auf der Tribüne zu sitzen. Am Samstag müssen sich Marc und Susanne nicht aufteilen oder für ein Stadion entscheiden: Im SIGNAL IDUNA PARK treffen Nico und Keven aufeinander. Beide wurden in eine Fußballer-Familie hineingeboren: Marcs Bruder Niels war selbst ein erfolgreicher Fußballprofi. Dass heute beide mit ihrem starken linken Fuß aufzufallen wissen, liegt an frühkindlicher Prägung. „Als sie noch ganz klein waren und sie gerade mal einen Luftballon kicken konnten, habe ich immer darauf geachtet, den Ballon auf ihren linken Fuß zu legen“, erzählt Papa Marc, der selbst Linksfuß war und überzeugt ist, dass man als „Linker“ bessere Aufstiegschancen hat. Heute sind beide gestandene Profis und liefen in der Vergangenheit bereits gemeinsam in der Bundesliga auf. Für den SC Freiburg standen sie im April 2019 erstmals zusammen über 90 Minuten in der Innenverteidigung auf dem Platz. 2022 wechselte Nico zu Borussia Dortmund, seit 2024 läuft Keven für den FC Augsburg auf. Da beide in ihren Mannschaften zuletzt die Kapitänsbinde trugen, könnte die Seitenwahl zur Familiensache werden.Christina Reinke









































