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·17 giugno 2026

Krach an der Klub-Spitze: Leipzig-Boss soll Trainer rauswerfen – trotz eigener Zweifel

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Bei RB Leipzig brodelt es hinter den Kulissen – und mittendrin steht Sportchef Marcel Schäfer. Ausgerechnet er soll Trainer Ole Werner vor die Tür setzen, obwohl er intern lange als dessen Schutzschild galt.

Schäfer schätzt Werner – Red-Bull-Spitze drückt auf Wechsel


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Sportlich liest sich Werners Bilanz nicht wie die eines typischen Wackelkandidaten: Er hat die Mannschaft durch einen Umbruch geführt und Leipzig erneut in die Champions League geführt. Genau diese Arbeit soll Schäfer intern hoch bewerten und sich mehrfach klar hinter den Coach gestellt haben.

Öffentlich hatte der Sportgeschäftsführer zuletzt betont, gute Leistungen würden im Klub honoriert und man wolle nach Werners Urlaub ergebnisoffen über die Zukunft sprechen. Eine Vertragsverlängerung über 2027 hinaus war zumindest Thema – bis der Druck aus dem Konzernumfeld immer stärker wurde.

Klopp-Lager vs. Werner – Schäfer verliert den Machtkampf

Aus dem Red-Bull-Hinterzimmer sollen vor allem kritische Stimmen rund um Jürgen Klopp lauter geworden sein. Das Verhältnis zwischen dem globalen Fußballchef und Werner gilt seit Monaten als gestört, intern wird es teilweise als kaum noch vorhanden beschrieben. Nach Konzernsicht hätte Leipzig längst einen neuen Trainer präsentieren sollen.

Schäfer soll dagegen bereits zweimal einen Wechsel verhindert haben – im Winter und im Frühjahr, als die Ergebnisse schwankten. Parallel beschäftigte er sich professionell mit möglichen Nachfolgern, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Genau dieser Moment scheint jetzt gekommen: Der interne Machtkampf kippt, der Druck auf einen Schnitt mit Werner ist wohl zu groß geworden.

Demichelis als Wunschlösung – und Schäfers eigene Zukunft?

Zusätzliche Brisanz kommt durch die Gerüchte um Martín Demichelis. Der Ex-Bayern-Profi gilt als Wunschtrainer aus dem Red-Bull-Lager und soll bereits vor finalen Gesprächen stehen. Dass solche Details an die Öffentlichkeit dringen, macht Schäfers Job als verbindende Figur im Klub nicht einfacher.

Kein Zufall, dass sein Name selbst bei anderen Vereinen immer wieder fällt. Vor allem Ex-Klub Wolfsburg soll ihn zuletzt als Wunschlösung im Management gesehen haben. Die aktuelle Trainer-Causa könnte daher nicht nur Werners Zukunft entscheiden – sondern auch die Frage, wie lange Schäfer sich noch an die Leipziger Linie gebunden fühlt.

  • Marcel Schäfer soll trotz eigener Wertschätzung Trainer Ole Werner vor die Tür setzen
  • Jürgen Klopps Einfluss im Red-Bull-Konstrukt treibt den Wunsch nach einem neuen Coach voran
  • Ex-Bayern-Star Martín Demichelis gilt als heißer Nachfolgekandidat – auch Schäfers Zukunft wirkt offener denn je
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