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·27 luglio 2026
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Dass in der Branche der Spielerberater hier und da nicht alles ganz sauber läuft, wird nicht erst seit gestern gemunkelt. Ein Star des FC Bayern hat nun ungewohnt offen über diese aus seiner Sicht herrschenden Missstände gesprochen.
Im Podcast von YouTuber Tim Gabel übte Jonathan Tah deutliche Kritik an der Branche. Oft ginge es schon in jungen Jahren los, sagte Tah: „Wenn die Berater merken, die können mit dir Geld verdienen, dann kommen sie auf dich zu und wollen mit dir zusammenarbeiten.“
Seine wesentlichen Kritikpunkte im weiteren Verlauf des Gesprächs: Bei vielen Beratern stünden nicht die Interessen der Spieler im Vordergrund. Er meint, wenn man „straight, ehrlich, korrekt und ein guter Mensch“ sei, könne jeder Berater so viel Geld verdienen, wie er möchte.
📸 Michael Reaves - 2026 Getty Images
Was aus Sicht des 30-jährigen FCB-Stars hingegen gar nicht geht: Dass so viel hinter dem Rücken der Spieler passiere, wovon diese überhaupt nichts mitbekämen. Er ergänzte: „Du verdienst am Ende als Spieler weniger Geld, weil der Berater einen Deal mit dem Verein macht und sich das Geld selbst in die Taschen steckt.“
Den Ausführungen seines Gesprächspartners Gabel, dass viele Profis von ihren Beratern wie „Riesen-Babys“ behandelt würden und kaum Verantwortung übernehmen müssten, stimmte der Verteidiger zu.
Tah wünscht sich stattdessen mehr Transparenz und findet es wichtig, genau über diese Missstände im Beraterbusiness öffentlich zu sprechen.
Was sagst du? Teilst du diese Einschätzungen aus der Beobachterrolle auch? Schreib es gerne in die Kommentare!
📸 TOBIAS SCHWARZ - AFP or licensors
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