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·11 gennaio 2026

Kuntz reagiert auf Anschuldigungen: „Weise ich entschieden zurück“

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Gegen Stefan Kuntz stehen Vorwürfe der sexuellen Belästigung im Raum, die im Rahmen seiner Tätigkeit beim HSV entstanden. Dazu bezog er soeben Stellung.

Auf seinen Instagram-Kanal veröffentlichte er ein kurzes Statement, da ihn „zahlreiche Anfragen wegen der aktuellen Berichterstattung“ erreicht hätten. Bild veröffentlichte in der Nacht auf Sonntag eine Recherche, wonach mehrere HSV-Mitarbeiterinnen Kuntz sexuelle Belästigung vorwerfen. Der 63-Jährige wiederum betonte: „Ich weise diese Vorwürfe entschieden zurück! Im Sinne meiner Familie und aller mir nahestehenden Personen habe ich meine Anwälte (Kanzlei Schertz Bergmann) darum gebeten, gegen diese FALSCHEN Vorwürfe und Vorverurteilungen vorzugehen.“


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Die Kanzlei des renommierten Medienrechtlers Christian Schertz dürfte mit harten Bandagen arbeiten, um die Anschuldigungen aus der Welt zu schaffen. Kuntz wird unter anderem vorgeworfen, sich einer Mitarbeiterin so intensiv genähert zu haben, dass sie sich zum Oralverkehr gedrängt gefühlt habe. Er selbst wiederum erstattete wohl erst Anfang Dezember Anzeige gegen Unbekannt wegen Stalkings bei der Staatsanwaltschaft Hamburg.

Kuntz wird den HSV noch länger beschäftigen

In dem Bericht hieß es zudem, dass es nicht zu einem klärenden Gespräch zwischen allen Beteiligten kam. Der ehemalige Sportvorstand habe sich als Opfer einer „Verleumdungskampagne“ gesehen, was er mit seiner öffentlichen Stellungnahme nun nochmals unterstrich. Die Vereinsseite wiederum lässt zurzeit das Verhalten von Kuntz durch eine Hamburger Kanzlei auf mögliche Compliance-Verstöße prüfen.

Gegenüber Bild verwies sie zudem nochmals auf die Mitteilung vom 02. Januar, wonach Kuntz den Aufsichtsrat „aus persönlichen familiären Gründen gebeten hat, zum 31.12.2025 auszuscheiden“. Viele Blicke werden sich am morgigen Montag auf Trainer Merlin Polzin richten. Dieser wird sich auf der Pressekonferenz zum Leverkusen-Heimspiel wohl vor allem Fragen zur Personalie Kuntz stellen müssen. Ohnehin wird sich der HSV mit dem Thema noch eine Weile auseinandersetzen müssen.

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