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·11 maggio 2026

Leihspieler des FC Bayern im Check: Wer hat noch eine Zukunft in München?

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Die Leihspieler des FC Bayern kommen bald zurück. Wie haben sie sich geschlagen? Miasanrot gibt den Überblick.

Die Saison 2025/26 neigt sich dem Ende zu. Spätestens nach dem Aus gegen Paris Saint-Germain im Halbfinale der Champions League richten sich die Blicke immer stärker auf die kommende Spielzeit.


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Was dabei immer besonders im Fokus steht, ist der Kader. In der Transferküche werden bereits die ersten Platten erhitzt und man überlegt, welche Spieler in den Topf geworfen werden könnten. Diskussionen über den Kader prägten auch die Analysen rund um das Ausscheiden gegen PSG.

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Viel Geld könnte wieder bewegt werden. Entscheidende Lücken sollen geschlossen werden. Doch vergessen darf man dabei nicht, dass der FC Bayern noch knapp 75 Millionen Euro an ausgeliehenem Kaderwert besitzt. Doch wie viel davon ist wirklich brauchbar? In der Miasanrot-Loan-Watch werden die bayerischen Leihspieler einmal genauer betrachtet.

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Die bayerische „Loan Army“ im Überblick:

Alexander Nübel

Dass der Ex-Schalker immer noch ein Bayern-Spieler ist, ist kurios genug. Der letzte Einsatz im Münchner Trikot jährt sich am 15.05. bereits zum fünften Mal. Währenddessen wurde Nübels Vertrag vor zwei Jahren bis 2029 verlängert. Insgesamt eine außergewöhnliche Situation.

Dass der FC Bayern so lange an Nübel festhält, zeigt, dass er irgendwo in den Gedanken der Vereinsführung weiterhin eine Rolle spielt oder zumindest spielte. Die Nachfolge von Manuel Neuer ist eine kompliziert zu lösende Aufgabe. Einen der besten Torhüter, die es jemals gegeben hat, zu ersetzen, ist ein schwieriges Unterfangen.

Nübel spielt mittlerweile seine dritte Saison in Stuttgart und überzeugt bislang. Sein WM-Ticket hat er sicher und er sticht konstant als einer der besten Keeper der Liga hervor. Eine beeindruckende Leistung, die ihn auf jeden Fall interessant macht.

Die Torwartposition ist aktuell keine vollständig geklärte Frage. Neuer ist nach wie vor die Nummer eins und weiterhin Kapitän des Rekordmeisters. Gleichzeitig nimmt der Aufstieg von Jonas Urbig immer mehr Fahrt auf. Der Torwart startete bereits die letzten vier Bundesligaspiele und kommt generell bisher auf 18 Saisonspiele, für eine nominelle Nummer zwei sehr viel Spielzeit. Dabei überzeugt er ebenfalls.

Also scheint der Weg ins Bayern-Tor für den Noch-Stuttgarter versperrt. Der Plan der Bayern wird wohl über ein erneutes Arbeitspapier für Neuer und die perspektivische Ablösung durch Urbig gehen. Damit ist Nübels Zukunft in München wohl besiegelt. Trotzdem kann man mit einem Vertrag bis 2029 und den bisher starken Leistungen garantiert noch Ablöse für den 29-Jährigen generieren. Der aktuelle Marktwert beträgt zwölf Millionen Euro, Gehaltseinsparungen von elf Millionen Euro sind ebenfalls ein Faktor.

Armindo Sieb

Für den ehemaligen U19-Spieler der Bayern verlief die Zeit in Mainz nicht erfolglos, wirklich etablieren konnte er sich als konstanter Starter aber nicht. Die mit rund fünf Millionen Euro festgeschriebene Kaufoption wird nicht gezogen.

Der Stürmer wird wohl erstmal nach München zurückkehren. Ob Sieb in den Planungen eine Rolle spielt, ist nicht bekannt, aber nach nur sieben Torbeteiligungen in zwei Jahren im Rheinland eher nicht zu erwarten. Eine erneute Leihe oder ein fester Verkauf sind wohl die einzigen Optionen. Mit seinem aktuellen Marktwert von rund drei Millionen Euro könnte der ehemalige U21-Nationalspieler aber noch etwas Geld in die Kassen spülen.

Arijon Ibrahimović

Ibrahimović konnte sich in Heidenheim in dieser Saison als einer der besseren Offensivspieler festsetzen. Der technisch starke Angreifer erzielte sechs Scorerpunkte – beim Tabellenletzten keine schlechte Quote, aber auch keine besonders gute. Trotzdem ist sein Einfluss auf das Spiel sichtbar und gibt den abstiegsgefährdeten Heidenheimern Optionen im Ballbesitz.

Noch im Winter betonte Ibrahimović, dass er nächste Saison einen festen Verein anstrebt und nicht erneut ins Leihmodell gehen möchte. Damit scheint wohl auch seine Zukunft in München geklärt zu sein, da die Leistungen kaum ausreichen dürften, um einen festen Kaderplatz zu rechtfertigen. Mit seiner Technik und kreativen Momenten ist er ein guter Spieler, aber vom Bayern-Niveau zu weit entfernt.

Maurice Krattenmacher

In der 2. Bundesliga zeigte der Offensivspieler vielversprechende Ansätze. Deshalb würde Hertha BSC Krattenmacher auch gerne in der Hauptstadt behalten. Sein Vertrag läuft nächsten Sommer aus, also besteht Handlungsbedarf bei der Personalie.

In der Liga bremsen ihn Verletzungen leider immer wieder aus. Die beste Phase des Neu-Berliners korrelierte ausgerechnet mit der schwächsten Phase der Hertha. Trotzdem hat er genug gezeigt, um sich für andere Vereine oder auch für eine Vertragsverlängerung mit anschließender Leihe zu empfehlen. Konkrete Pläne seitens des Deutschen Meisters sind noch nicht bekannt.

Brisant ist jedoch, dass der Name Krattenmacher zuletzt in einem möglichen Deal rund um Kenneth Eichhorn erwähnt wurde. So könnte der Offensivspieler verrechnet werden, eine interessante Option für die Berliner. Doch am Ende wird wohl Eichhorn selbst entscheiden, wohin es gehen soll. An Optionen mangelt es nicht.

Lovro Zvonarek

Bei den Grasshoppers Zürich läuft es in dieser Saison eher bescheiden, bei Zvonarek aber nicht. Als Stammspieler konnte er überzeugen und viele Minuten sammeln. In der Schweiz ist der Kroate beliebt und wird nicht nur für seine Leistungen geschätzt, sondern auch für seine reife und verantwortungsvolle Art.

Offen ist, ob es für ihn zu einem Sprung in den Bayern-Kader reichen kann. Das Mittelfeld ist prominent besetzt, könnte in der Breite aber nach einem möglichen Goretzka-Abgang noch Tiefe vertragen. Ob Zvonarek diese Planstelle füllen darf, ist unklar. Doch auch hier muss hinsichtlich des 2027 auslaufenden Vertrags eine Entscheidung getroffen werden. Ob gute Leistungen in der Schweiz und der österreichischen Bundesliga überzeugend genug sind, ist fraglich.

Tarek Buchmann

Zwei Profispiele stehen in dieser Saison verletzungsbedingt zu Buche. Buchmann konnte in Franken seine Verletzungsprobleme nicht hinter sich lassen. Es sieht danach aus, dass man hier nicht die Frage stellen muss, wo es weitergeht, sondern ob es überhaupt für eine weitere Profikarriere reichen kann.

Jonah Kusi-Asare

Im letzten Sommer sah es vielversprechend für den Schweden aus. Im kleinen Kader der Bayern konnte er vorerst die Planstelle des zweiten Stürmers hinter Harry Kane einnehmen. In der Vorbereitung setzte er auch kleinere Ausrufezeichen. Allerdings kam ihm die Last-Minute-Leihe von Nicolas Jackson in die Quere und es folgte die Leihe in die Premier League zu Fulham.

Dort gelang ihm auf Profiebene nur noch ein Treffer im League Cup, ehe er vermehrt in der Premier League 2 zum Einsatz kam und dort vier Tore erzielen konnte. Allerdings kein Niveau, auf dem die Leistungen als besonders beeindruckend gelten würden. Die Frage nach seiner Position ist weiterhin offen, der Name Kusi-Asare spielt in den Diskussionen aber kaum eine Rolle. Die Zukunft in München sieht aktuell nicht rosig aus.

Daniel Peretz

In der Torhüterplanung sind viele Namen relevant, aber Peretz ist keiner davon. Nach einem kompletten Missverständnis in Hamburg wechselte man im Winter die Leihstation und ging in die Championship zum FC Southampton. Dort läuft es nun deutlich besser und der Israeli kann endlich konstant als Nummer eins spielen. Aktuell hat er auch die Chance, tatkräftig beim Aufstieg in die Premier League mitzuhelfen.

Ein dauerhafter Transfer nach England ist allerdings nur realistisch, wenn der Aufstieg gelingt. Es soll wohl eine Kaufoption in Höhe von acht Millionen Euro existieren. Doch der Torwart will laut verschiedenen Medienberichten nur bleiben, wenn Southampton nächste Saison auch erstklassig spielt. Sollte dies nicht passieren, wird man in München wohl nach anderen Abnehmern Ausschau halten.

Bryan Zaragoza

Als der Spanier 2024 nach München wechselte, dachte man, man würde einen soliden Spieler für die Breite verpflichten. Zusammenfassend absolvierte Zaragoza sieben Spiele, ehe er mehrfach verliehen wurde.

Aktuell spielt er bei der AS Rom und kann sich dort kaum einbringen. In der Hinrunde hieß die Station noch Celta Vigo. In seiner spanischen Heimat kam er regelmäßiger zum Einsatz, konnte aber ebenfalls nicht groß herausstechen.

Die Römer nehmen sogar eine 500.000-Euro-Strafe in Kauf, um Zaragozas Kaufoption nicht ziehen zu müssen. Demnach ist vorerst eine Rückkehr nach München beschlossen. Eine Zukunft dort dürfte er allerdings nicht mehr haben. Auch wenn Bayern noch einen Backup für Luis Díaz sucht, scheint das Kapitel in München beendet. Eine kleine Summe könnte der Spanier aber noch einspielen

Sacha Boey

In diesem Fall gibt es bereits konkretere Pläne seitens der Beteiligten. Nach seiner Rückkehr an den Bosporus konnte der Rechtsverteidiger durchaus überzeugen und spielte eine gute Rolle bei Galatasaray. In der Rotation zwischen Startelf und Bank kamen einige Einsatzminuten zustande.

Nun streben die Türken auch eine Festverpflichtung an. Der Knackpunkt ist allerdings die Ablöse. Seitens der Bayern pocht man wohl auf die vereinbarte Kaufoption über 15 Millionen Euro. Eine Summe, die man in Istanbul offenbar nicht bezahlen möchte.

Das Kapitel Boey scheint in München beendet zu sein. Schwache bis durchschnittliche Leistungen und Verletzungssorgen prägten seine Zeit beim Rekordmeister. Deshalb ist schwer vorstellbar, dass es im Sommer andere Pläne gibt, als den Franzosen zu verkaufen. Ob es Istanbul oder ein anderer Ort wird, ist noch offen.

Allerdings muss man sich in der Klubführung bewusst machen, dass man bereits einmal verzweifelt nach einem Abnehmer gesucht hat und vielleicht eine Chance zur Abgabe nutzen sollte, bevor sich keine mehr auftut. Das Gesamtpaket aus Leistung, Gehalt und Ablöse ist für viele Vereine nicht sonderlich attraktiv.

João Palhinha

Im Sommer 2024 kam ein Spieler für 53 Millionen Euro an die Isar, der vieles verändern sollte. Dieser Spieler hieß Michael Olise. Im selben Zug kam allerdings auch Palhinha – für fast dieselbe Summe.

Ein Zeitsprung um knapp zwei Jahre und wir sehen zwei völlig unterschiedliche Entwicklungen. Olise ist absoluter Stammspieler, spielt Rekordsaisons und führte zeitweise sogar Ballon-d’Or-Rankings an.

Beim Portugiesen sieht das anders aus. Nach einer eher enttäuschenden Debütsaison in München folgte die Leihe zu Tottenham. Keine Leihe zur Entwicklung des Spielers, sondern vielmehr der verzweifelte Versuch, mit Palhinha nicht eines der größten Transferminusgeschäfte der Vereinsgeschichte zu produzieren.

Die Saison in London läuft für den Verein mit Abstiegssorgen zwar katastrophal, für Palhinha persönlich aber nicht. Mit 27 Startelfeinsätzen wurde er zu einem etablierten Spieler im immer noch starbesetzten Spurs-Kader. So erzielte er vor wenigen Wochen das entscheidende 1:0 gegen die Wolves und half entscheidend im Abstiegskampf der Premier League.

Im Londoner Trainerkarussell war es natürlich schwierig, Konstanz in Mannschaft und Einsatzzeiten zu bringen. Doch der aktuelle Cheftrainer Roberto De Zerbi gilt als Fan des Mittelfeldspielers. So sagte er, dass es zu „100 Prozent“ sein Wunsch wäre, Palhinha auch nächste Saison zu behalten.

Wie sich der Deal letztlich gestalten würde, ist noch offen. Auch hier wird zumindest angefragt werden, ob man über die festgeschriebene Ablösesumme noch einmal reden könne. Dazu kommt, dass ein möglicher Abstieg Tottenhams die Situation maßgeblich beeinflussen würde.

In diesem Fall ist fraglich, ob man bereit wäre, die 30 Millionen Euro Ablöse zu zahlen. Interesse gibt es auch von Palhinhas Jugendverein Sporting. Allerdings sind die finanziellen Rahmenbedingungen dort deutlich anders. Ob man in diesem Fall überhaupt in die Nähe der Hälfte der investierten 51 Millionen Euro kommen könnte, darf stark bezweifelt werden.

Die Leihspieler des Campus

Insgesamt hat der FC Bayern zudem zahlreiche Campus-Spieler ausgeliehen. Am relevantesten dürften die Entwicklungen von Jonathan Asp Jensen, Felipe Chávez und Javier Fernández sein. Sie alle bringen viel Talent mit und bei allen besteht Hoffnung, dass sie mindestens eine gute Profikarriere hinlegen.

Asp Jensen hatte einen fantastischen Start in die Saison mit den Grasshoppers Zürich, doch zuletzt wurde es etwas ruhiger um den Dänen. In Zürich konnte er auf mehreren Offensivpositionen aber viel Erfahrung mitnehmen. Es dürfte darauf hinaus laufen, dass der 20-Jährige ein weiteres Mal verliehen wird.

Für Chávez ging es im Winter nach Köln. In den vergangenen Partien sammelte er zwar etwas Spielzeit von der Bank aus, doch zu mehr hat es nicht gereicht. Trotzdem sollen die Domstädter grundsätzliches Interesse daran haben, die Kaufoption zu ziehen, weil sie von seinen Fähigkeiten überzeugt sind. In München dürfte er erstmal keine Perspektive haben.

Selbiges gilt für Fernández, der am Campus lange mit Verletzungen zu kämpfen hatte und im Winter dann den Leihweg nach Nürnberg antrat. Dort spielte er sich zuletzt in die Startelf von Miroslav Klose und überzeugte mit guten Leistungen. Vorstellbar wäre, dass die Leihe beim FCN noch verlängert wird. Der Club soll Interesse haben. Bisher ist die Leihe also ein Erfolg für den Spanier.

Was bleibt von den Leihspielern?

In München plant man wohl damit, die aktuellen Leihspieler zu Geld zu machen und gleichzeitig Gehalt einzusparen. Besonders mit Palhinha und Nübel könnte in dieser Hinsicht noch einiges zusammenkommen.

Doch auch bei den Spielern, die zur Entwicklung auf Reisen geschickt wurden, sieht es bei den meisten eher danach aus, als würde ihre Zeit in der bayerischen Landeshauptstadt im Sande verlaufen. Ibrahimović und Zvonarek konnten zumindest überzeugen, allerdings auf einer so kleinen Bühne, dass man bezweifeln darf, ob das den Verantwortlichen reicht.

Doch Fälle wie Noël Aseko zeigen, dass man auch auf kleiner Bühne genug Eindruck hinterlassen kann, um zumindest die Chance zu bekommen, sich beweisen zu dürfen. Deshalb darf man bei manchen Namen weiterhin gespannt bleiben, ob es vielleicht doch noch zu einer überraschenden Wendung kommt – der Fußball schreibt schließlich bekanntlich seine eigenen Geschichten.

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