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·29 gennaio 2026
Lieberknecht vor Elversberg: "Das ist jetzt das Saar-Pfalz-Derby"

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Ein Kracher jagt den nächsten: Nach den Partien gegen Hannover (3:1) und Schalke (2:2) hat der 1. FC Kaiserslautern wieder ein Top-Spiel vor der Brust, das am Samstagabend (20:30 Uhr) am Betzenberg steigt. Die SV Elversberg wird zu Gast sein - und Cheftrainer Torsten Lieberknecht erwartete bereits eine schlaflose Nacht.
"Das sind super Spieltage um 20:30 Uhr. Ein Flutlichtspiel, ausverkauftes Haus. Aber bis zum Anpfiff zieht es sich wie Kaugummi", gab FCK-Coach Torsten Lieberknecht einen kleinen Einblick in seine Gefühlslage, die das Top-Spiel am Samstagabend bei ihm bewirkt. Klar ist, dass das anstehende Spiel gegen die SV Elversberg wieder alle Nerven kosten kann. "Wenn der Schiedsrichter Spaß an dem Spiel hat, dann kann das manchmal noch lange dauern. Dann kommen wir erst sehr spät ins Bett, aber irgendwann um 3 Uhr fallen die Augen zu." Allerdings nur kurz, so Lieberknecht, weil spätestens um 4 Uhr sei er wieder wach.
Die entscheidende Frage für den 52-Jährige wird sein, ob er sich dann über den Ausgang der Partie freuen oder ärgern wird. "Wir sind motiviert, die Mannschaft wird motiviert sein, und ja, der Gegner auch", fasste Lieberknecht zusammen. Dass die Partie zwischen Kaiserslautern und Elversberg zum Top-Spiel des Spieltages auserkoren wurde, sei daher auch ein Zeichen der Anerkennung. "Grundsätzlich wollen wir natürlich drei Punkte als Maximum dann herausholen", legte sich der FCK-Coach zusätzlich fest. Um den Rückstand zu Elversberg wieder auf einen Zähler zu verkürzen.
In diesem Rahmen erwartete Lieberknecht ein kniffliges Spiel. "Das ist jetzt eben das Saar-Pfalz-Derby, weil sich der große Klub im Saarland, der 1. FC Saarbrücken, unter ferner liefen zeigt", ordnete der Fußballlehrer ein. "Die SV Elversberg hat es in den letzten Jahren gezeigt, dass sie ein sehr ernstzunehmender Konkurrent ist. Wenn die Mannschaft in der Relegation zur Bundesliga scheitert, man das aber wieder auffangen kann, dann zeigt das halt auch die Qualität. So sehen wir alle das." Auf ein vermeintliches Spiel nach dem Motto David gegen Goliath wollte Lieberknecht die Saarländer also nicht reduzieren.
Sportlich müsse sich der FCK aber deshalb nicht verstecken. "Trotzdem entscheiden sich die Spiele immer auf dem Platz. Und im Hinspiel waren wir nicht gut", erinnerte Lieberknecht an die 1:2-Niederlage am 3. Spieltag. Spät glichen die Roten Teufel einen Rückstand aus, aber noch später setzte die SVE den Lucky Punch. "Deswegen wollen wir das am Samstagabend definitiv besser machen", forderte der Cheftrainer. Damit die schlaflose Nacht wenigstens von einem positiven Gefühl begleitet wird.








































