Anfield Index
·18 maggio 2026
Liverpool bekommt Konkurrenz von Arsenal im Rennen um Ligue-1-Star

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·18 maggio 2026

Zu einem früheren Zeitpunkt in dieser Saison schien Bradley Barcola in der Offensive von Paris Saint-Germain unantastbar. Explosiv im Umschaltspiel, furchtlos im Eins-gegen-eins und mit unerbittlich direktem Zug zum Tor trug der französische Nationalspieler einen Großteil der offensiven Last, während andere Spieler leistungsmäßig schwankten.
Jetzt, nur wenige Wochen vor dem Champions-League-Finale gegen Arsenal, gibt es sowohl um seine Fitness als auch um seine langfristige Zukunft Unsicherheit. Laut dem ursprünglichen Bericht des französischen Mediums L’Équipe hat Barcola seit seiner Knöchelverletzung gegen Chelsea im März große Probleme.
Luis Enriques Frustration soll inzwischen immer deutlicher sichtbar geworden sein. Beim jüngsten Sieg von PSG in Lens wurde der Flügelspieler zur Halbzeit ausgewechselt – ausschließlich wegen seiner Entscheidungsfindung. Das ist eine seltene öffentliche Maßregelung durch einen Trainer, der seine Offensivspieler normalerweise schützt.
Die Zahlen unterstreichen den Abwärtstrend. Barcola kommt in seinen letzten neun Einsätzen auf nur eine Vorlage und kein Tor. Noch besorgniserregender ist der Verlust an Schärfe. Der Spieler, der Verteidiger einst mit seiner Beschleunigung und furchtlosen Bewegung in Angst versetzte, wirkt nun zögerlich, in Duellen fast schon vorsichtig.
L’Équipe beschrieb ihn als einen Spieler, der nach der Knöchelverletzung wieder nach seinem „physischen und technischen Gefühl“ sucht. Personen aus dem Umfeld des Spielers sollen zugeben, dass er „nicht bei 100 Prozent“ ist.

Dieser Rückgang hat Bewunderer in ganz Europa nicht abgeschreckt. Wenn überhaupt, hat er die Aufmerksamkeit auf einen Spieler noch verstärkt, den viele Klubs weiterhin als einen der explosivsten jungen Flügelstürmer im Fußball sehen.
Sowohl Arsenal als auch Liverpool beobachten die Situation vor dem Sommer-Transferfenster weiter sehr genau. Dem Bericht zufolge ist Liverpools Interesse konkret, auch wenn man an der Anfield Road weiß, dass Barcola auf der linken Seite am effektivsten ist.
Auch Arsenals Bewunderung ist ungebrochen. Das Team von Mikel Arteta sucht seit Längerem nach mehr Tempo und Unberechenbarkeit auf den Flügeln, besonders gegen tief stehende Defensivblöcke. Barcola passt ganz natürlich in dieses Profil. In Bestform attackiert er Räume aggressiv und zieht Abwehrreihen so auseinander, wie es nur sehr wenige Flügelspieler können.
Der Zeitpunkt ist bedeutsam. PSG wird in diesem Sommer voraussichtlich einen weiteren Offensivspieler verpflichten, was die Konkurrenz in einer ohnehin dicht besetzten Angriffsreihe mit Ousmane Dembélé, Khvicha Kvaratskhelia und Désiré Doué noch erhöht.
L’Équipe berichtet außerdem, dass alle Vertragsgespräche bei PSG bis nach dem Champions-League-Finale auf Eis gelegt wurden. Barcola steht zwar noch bis 2028 unter Vertrag, doch die kommenden Monate werden als „ein Wendepunkt“ in seiner Karriere beschrieben.
Diese Wortwahl ist wichtig.
Topklubs warten selten auf absolute Gewissheit, bevor sie aktiv werden. Arsenal und Liverpool wissen, dass selbst eine leicht unruhige Situation bei PSG eine Gelegenheit schaffen könnte, die sich vielleicht nicht noch einmal ergibt.
Liverpools Kaderplaner sollen Offensivverstärkungen priorisieren, die auf mehreren Positionen eingesetzt werden können. Barcolas Tempo, Pressingfähigkeit und vertikale Läufe machen ihn stilistisch zu einer naheliegenden Lösung.
Dennoch gibt es Komplikationen.
Dem Bericht zufolge konzentriert sich Liverpool derzeit stärker auf einen spezialisierten Offensivspieler für die rechte Seite. Zudem gibt es große Begeisterung für das Teenager-Talent Rio Ngumoha, das intern als wichtige langfristige Option für die linke Außenbahn angesehen wird.
Trotzdem lassen Klubs auf Liverpools Niveau Chancen auf dem Elite-Markt nur selten komplett außer Acht. Sollte Barcola tatsächlich verfügbar werden, könnte sich die Bewertung schnell ändern.
Für Arsenal wirkt die Anziehungskraft direkter. Arteta hat eine Mannschaft aufgebaut, die den Ballbesitz dominieren kann, in den größten Spielen im Umschaltmoment aber gelegentlich die Durchschlagskraft vermissen lässt. Barcolas Direktheit bietet etwas anderes.
Seinen besten Fußball in dieser Saison spielte er zwischen Februar und Mitte März, als er in zehn Spielen fünf Tore und zwei Vorlagen lieferte. In dieser Phase wirkte er wie einer der verheerendsten Umschaltspieler Europas.
Genau diese Version von Barcola beobachten Arsenal und Liverpool.
Fußballkarrieren können sich brutal schnell wenden. Vor sechs Monaten schien Barcola noch ein zentraler Baustein in PSGs langfristigem Projekt zu sein. Jetzt droht ihm die Möglichkeit, das Champions-League-Finale auf der Bank zu beginnen.
L’Équipe zufolge ist Désiré Doué derzeit der Favorit auf einen Startelfplatz neben Dembélé und Kvaratskhelia gegen Arsenal in Budapest. Luis Enrique hat die Tür öffentlich offengelassen und betont, Spieler könnten im Training noch immer „Dinge zeigen“, doch Barcola scheint Boden verloren zu haben.
Hinzu kommt die anstehende Weltmeisterschaft mit Frankreich in diesem Sommer. Didier Deschamps sieht in Barcola weiterhin eine wichtige Offensivoption, vor allem wegen seiner Fähigkeit, Spiele über den linken Flügel in die Länge zu ziehen. Doch seine jüngsten Leistungen haben berechtigte Sorgen hinsichtlich Rhythmus und Selbstvertrauen ausgelöst.
Für Arsenal und Liverpool ist genau das der Balanceakt. Konzentrieren sie sich auf das aktuelle Tief oder auf das Gesamtbild?
Denn das Gesamtbild zeigt weiterhin einen 23-jährigen Offensivspieler mit Elite-Tempo, hochklassiger Champions-League-Erfahrung und der seltenen Fähigkeit, gut organisierte Defensivstrukturen fast im Alleingang zu destabilisieren.
Spieler mit diesen Qualitäten sind nicht lange verfügbar.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































