Anfield Index
·6 maggio 2026
Liverpool könnte Premier-League-Star ablösefrei holen

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·6 maggio 2026

Während sich die Saison ihrem Ende nähert, rückt der Fokus bei der Rekrutierung bei Liverpool stärker in den Vordergrund, und ein Name taucht in analytischen Kreisen immer häufiger auf: Marcos Senesi. Der argentinische Verteidiger, derzeit bei Bournemouth, ist ein überzeugender Kandidat für eine potenzielle Verpflichtung mit geringem Risiko und hohem Potenzial, insbesondere angesichts seiner Vertragssituation.
Im Gespräch bei Transfer Market Metrics brachte es Dr Phil Barter knapp auf den Punkt: „Marktchance ist hier ein wirklich entscheidender Begriff … er wird diesen Sommer ablösefrei sein, und das ist etwas, das man berücksichtigen muss.“ Allein dieser Umstand hebt Senesi in eine Kategorie, die Rekrutierungsteams nur selten ignorieren.
Senesi agiert überwiegend als linker Innenverteidiger und hat in dieser Saison mehr als 3.000 Minuten absolviert. Dieses Maß an Verfügbarkeit und Konstanz ist bemerkenswert, besonders in einem Liverpool-Kader, der zeitweise Probleme mit der Tiefe in der Defensive hatte.
Was Senesi von klassischen Innenverteidigern unterscheidet, ist sein Output am Ball. Wie Dave Davis hervorhob: „Er hat fünf Assists als Innenverteidiger … ich glaube nicht, dass wir diesen Satz zuvor über Innenverteidiger benutzt haben.“
Sein Wert bei den erwarteten Assists von 3,7 unterstreicht, dass es sich dabei nicht um eine statistische Anomalie handelt. Stattdessen zeigt er einen Spieler, der stark in das Aufbauspiel eingebunden ist. Die Daten zeigen, dass er unter Verteidigern in den Elite-Perzentilen bei progressiven Pässen und der Chancenerschaffung liegt.
Barter ging näher auf dieses ungewöhnliche Profil ein: „Kreation über Balltragen 96, über Pässe 99 … das sind einige interessante Werte, wenn man bedenkt, dass wir die ganze Saison über Probleme im Aufbau aus der Defensive hatten.“ Für eine Liverpool-Mannschaft, die sich bei der Spielfortsetzung oft auf Virgil van Dijk verlassen hat, könnte ein zusätzlicher Aufbauspieler die Aufbauphasen deutlich verbessern.
Senesis Passmuster verlagern sich stark in den linken Halbraum, wobei er oft, wie Davis es beschrieb, „den Ball mit Nachdruck in fortgeschrittene Räume spielt“. Das entspricht eher dem Profil eines tiefen Spielmachers als dem eines konventionellen Verteidigers.
Allerdings ist die Datenlage nicht ohne Vorbehalte. Während Senesi am Ball herausragt, ergibt sich bei seinen defensiven Kennzahlen ein gemischteres Bild.
Barter merkte an: „Luftduelle sind etwas schwach … 50 Prozent. Das ist keine große Stärke.“ In einer Liga, in der Lufthoheit weiterhin entscheidend ist, ist das ein deutlicher Grund zur Sorge. Liverpools System war historisch auf Verteidiger angewiesen, die beide Strafräume kontrollieren können.
Weitere Kennzahlen unterstreichen diesen Punkt. Die Tackling-Effizienz liegt ungefähr im 41. Perzentil, während auch die Erfolgsquote in Defensivduellen und die Verhinderung von Gefahr hinter Elite-Standards zurückbleiben.
Davis sprach das Problem direkt an: „Wenn du pro Spiel die Hälfte deiner Luftduelle verlierst, ist es für uns einfach nicht tragfähig, keine Gegentore zu kassieren.“ Diese Aussage bringt das zentrale Dilemma auf den Punkt. Senesi bietet Progression und Kreativität, allerdings potenziell auf Kosten defensiver Stabilität.
Trotz dieser Bedenken macht der größere Kontext den potenziellen Deal äußerst attraktiv. Wie Davis es offen formulierte: „Er ist ablösefrei … ich würde ihn so oder so nehmen. Das geht fast schon in Richtung No-Brainer.“
Liverpools jüngste Rekrutierung deutet auf eine Abkehr von rein physischen Verteidigern hin, hin zu technisch stärkeren Profilen. Senesi passt in dieses Muster. Seine Fähigkeit, sowohl in einer Vierer- als auch in einer Dreierkette zu spielen, bringt zusätzliche taktische Flexibilität.
Barter verwies zudem auf seine stilistische Nähe zu modernen Defensivtrends: „Er ist kein Herrscher der Lüfte … er ist ein General am Boden. Ein Ballbeschützer und ein Ballkommandeur.“ Diese Beschreibung passt sehr gut zu den sich wandelnden Anforderungen an Verteidiger in ballbesitzorientierten Systemen.
Wichtig ist auch, dass Senesi bereits seine Tauglichkeit in der Premier League bewiesen hat und argentinischer Nationalspieler ist. Das verringert das Anpassungsrisiko, ein zentraler Faktor bei Transferentscheidungen.
Zudem gibt es einen praktischen Aspekt beim Kaderaufbau. Liverpool ist in der Vergangenheit bereits mit zu dünner Besetzung in der Innenverteidigung in Spielzeiten gegangen. Wie Davis feststellte: „Einer unserer größten Fehler war … in eine Saison mit zu wenig Innenverteidigern zu gehen.“
Senesi ablösefrei zu verpflichten, würde Tiefe, taktische Vielfalt und Konkurrenz schaffen, ohne großen finanziellen Aufwand. Selbst wenn er kein garantierter Stammspieler wäre, würde sein Profil die Gesamtstruktur des Kaders stärken.
Senesi ist kein fehlerloser Verteidiger. Seine Schwächen in der Luft und seine defensiven Unbeständigkeiten sind real und messbar. Allerdings machen ihn seine Elitewerte bei der Ballprogression, sein kreativer Output und die Möglichkeit einer ablösefreien Verpflichtung zu einer äußerst spannenden Option.
Im modernen Scouting geht es bei Wert nicht nur um Perfektion, sondern um das Verhältnis von Kosten zu Wirkung. Auf dieser Skala erzielt Senesi einen hohen Wert.
Für Liverpool geht es dabei weniger darum, ein fertiges Gesamtpaket zu verpflichten, sondern eher darum, ein Spezialprofil hinzuzufügen, das die bestehenden Stärken ergänzt. Wie sowohl Barter als auch Davis betonten, deuten die Zahlen auf einen Spieler hin, der eines der hartnäckigsten Probleme der Reds still und leise verbessern könnte: einen effektiven Spielaufbau aus der Defensive.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































