Anfield Index
·20 aprile 2026
Liverpool lässt wohl den idealen Ekitiké-Ersatz ziehen – Meinung

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·20 aprile 2026

Hugo Ekitikés Verletzung verändert alles.
Ein Achillessehnenriss ist nicht nur ein Rückschlag – er ist ein Schlag, der eine Saison prägt, und in vielen Fällen sogar eine Karriere verändert. Für Liverpool bedeutet das, dass ihr zentraler Offensivplan für diese Saison und große Teile der nächsten auseinandergerissen wurde. Ausfallzeiten von acht bis zehn Monaten sind der Standard, doch Schärfe, Explosivität und Selbstvertrauen zurückzugewinnen, dauert deutlich länger. Realistisch gesehen bedeutet das nicht nur das Aus für den Rest dieser Saison, sondern wirft auch ernsthafte Zweifel daran auf, ob Ekitiké im nächsten Jahr einen wirklich wichtigen Beitrag leisten kann.
Damit hat Liverpool ein Problem, das nicht ignoriert werden kann.
Geben sie viel Geld für eine kurzfristige Lösung aus? Oder suchen sie intern nach einer Lösung, die bereits existiert?
Mohamed Salah ist vielleicht keine klassische Nummer neun, aber er bleibt Liverpools entscheidendste Offensivwaffe. Selbst in dem, was viele als „schwache“ Saison bezeichnet haben, liefert er weiterhin auf absolutem Topniveau. Tore, Vorlagen, Momente – er liefert alle drei mit einer Konstanz, an die sonst niemand im Kader herankommt.
Die Idee, Salah in eine zentralere Rolle zu verschieben, ist nicht neu, wurde in der aktuellen Struktur aber nie wirklich ernsthaft geprüft. Da Ekitiké nicht zur Verfügung steht, muss diese Diskussion nun ernsthaft geführt werden. Anstatt erhebliche Mittel in einen kurzfristigen Stürmer zu investieren – der in Ablöse und Gehalt zusammen wahrscheinlich mehr als 25 Millionen Pfund kosten würde – könnte Liverpool stattdessen auf einen bewährten Weltklassespieler setzen, der bereits fest im Verein verankert ist.
Das ist nicht nur eine taktische Anpassung. Es ist eine finanzielle und strategische Chance.
Denn Salah von außen zu ersetzen, ist unmöglich. Ihn intern zu ersetzen, indem seine Rolle neu definiert wird, ist logisch.
Natürlich steht diese Diskussion nicht für sich allein.
Arne Slots Position wirkt zunehmend unhaltbar. Das Fehlen von Struktur, die inkonstanten Aufstellungen und die sichtbare Entfremdung zwischen den Spielern haben das Vertrauen auf allen Ebenen erschüttert. Was einst wie eine Fortsetzung der Grundlagen von Jürgen Klopp aussah, fühlt sich inzwischen eher wie deren Demontage an – ohne einen klaren Plan für den Neuaufbau.
Wenn, wie erwartet, in diesem Sommer ein Trainerwechsel kommt, öffnet das die Tür für einen Neustart – nicht nur taktisch, sondern auch kulturell.
Und im Zentrum dieses Neustarts steht Mohamed Salah.
Seine Entscheidung zu gehen, obwohl noch ein Jahr Vertrag übrig ist, wirkte in gewisser Weise wie ein natürlicher Schlusspunkt. Ein legendärer Spieler, der sich den späteren Phasen seiner Karriere nähert, verabschiedet sich, während sich der Klub im Umbruch befindet. Doch im Fußball verläuft selten etwas geradlinig. Umstände verändern sich, und Ekitikés Verletzung ist genau die Art von Moment, die zum Umdenken zwingt.
Unter einem neuen Cheftrainer – jemandem, der Struktur und Klarheit zurückbringen kann – könnte Salah erneut aufblühen. Nicht als auslaufender Flügelspieler, sondern als zentrale Figur, sowohl auf dem Platz als auch symbolisch. Seine Intelligenz, seine Bewegungen und sein Abschluss bleiben Weltklasse. Was er braucht, ist ein System, das diese Qualitäten maximiert, statt sie einzuschränken.
Auch finanziell ist das Argument genauso stark. Das Streichen eines Gehalts von 500.000 Pfund pro Woche schafft erheblichen Spielraum, doch diese Produktion zu ersetzen, würde mit ziemlicher Sicherheit mehr kosten. Eine kurzfristige Vertragsverlängerung, selbst zu angepassten Konditionen, bietet deutlich mehr Wert, als für eine Übergangslösung auf den Markt zu gehen.
Hier müssen Michael Edwards und das Rekrutierungsteam entschlossen handeln.
Setzen sie den geplanten Umbruch fort und trennen sich unabhängig vom Kontext von den Großverdienern? Oder erkennen sie die besondere Situation vor ihnen und passen sich an?
Denn die Realität ist einfach.
Liverpool braucht Tore. Sie brauchen Führung. Sie brauchen Verlässlichkeit.
Und all das steckt noch immer in Mohamed Salah.
Wenn der nächste Trainer das klar erkennt, gibt es ein überzeugendes Argument – nicht aus Sentimentalität, sondern aus strategischen Gründen –, dass der Ägyptische König noch eine weitere Saison bleiben und Liverpool durch eine Phase führen sollte, die nun Erfahrung genauso sehr verlangt wie Entwicklung.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.


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