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·18 giugno 2026
Manzambi als Matchwinner: Schweiz schlägt Bosnien

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·18 giugno 2026

Im zweiten Spiel des heutigen Turniertages traf die Schweiz auf Bosnien. Insbesondere die Nati stand nach dem unglücklichen Unentschieden gegen Katar zum Auftakt unter Druck und durfte sich am Ende bei den Einwechselspielern Ruben Vargas und vor allem Johan Manzambi bedanken, die mit ihren Treffern beim 4:1 den Unterschied machten.
Bosnien veränderte seine Startelf im Vergleich zum 1:1 gegen Kanada auf drei Positionen. Alajbegovic, Sunjic und Dzeko begannen für Bajraktarevic, Basic und Lukic. Murat Yakin ließ auf Schweizer Seite Zakaria und Vargas zunächst auf der Bank und brachte dafür Widmer und Rieder.
Die ersten 25 Minuten gehörten fast vollständig den Schweizern. Die Mannschaft von Murat Yakin hatte deutlich mehr Ballbesitz, kam immer wieder sauber ins letzte Drittel und setzte Bosnien früh unter Druck. Vor allem über Xhaka, Rieder und Ndoye lief das Offensivspiel ordentlich an, auch wenn es zu häufig an der letzten Präzision fehlte.
Die beste Möglichkeit dieser Phase hatte Ndoye in der 10. Minute, als er nach einem Zuspiel von Xhaka aus halblinker Position nur das Außennetz traf. Wenig später verpasste der Flügelspieler eine flache Hereingabe von Rieder aus kurzer Distanz nur knapp. Auch Freuler versuchte es aus der zweiten Reihe, sein wuchtiger Abschluss rauschte jedoch knapp am linken Pfosten vorbei.
Bosnien hatte zunächst große Probleme, für Entlastung zu sorgen. Nach der Unterbrechung änderte sich das Bild jedoch spürbar. Das Schweizer Spiel wirkte zunehmend statisch. Bosnien schaffte es nun deutlich besser, die Nati vom eigenen Tor fernzuhalten und selbst mutiger nach vorne zu spielen. Memic sorgte mit einem Distanzschuss für den ersten bosnischen Abschluss, kurz darauf verpasste er nach einer präzisen Flanke von Dzeko am zweiten Pfosten nur knapp. Auch Dzeko selbst kam noch zu einer guten Möglichkeit, sein Abschluss aus 14 Metern wurde jedoch von Freuler geblockt.
Die Schweiz blieb zwar über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, kam in der Schlussphase der ersten Halbzeit aber kaum noch gefährlich in den Strafraum. Die zahlreichen Halbfeldflanken wurden von den bosnischen Hühnen rund um Nikola Katic konsequent verteidigt. So stand nach 45 Minuten ein 0:0 auf der Anzeigetafel.
Auch im zweiten Durchgang blieb die Partie zunächst umkämpft, aber lange nur bedingt sehenswert. Beide Teams kamen zwar hin und wieder in Tornähe, wirklich klare Chancen blieben aber weiterhin Mangelware.
Die Schweiz bemühte sich weiter um Spielkontrolle, tat sich gegen die mannorientierte bosnische Defensive jedoch schwer, im letzten Drittel saubere Lösungen zu finden. Ndoye prüfte Vasilj nach einem Dribbling im kurzen Eck, wenig später brachte Freuler eine gefährliche Flanke auf Aebischer, der den Ball am zweiten Pfosten jedoch nicht aufs Tor bringen konnte.
Nach 56 Minuten setzte Ndoye per Fallrückzieher zum Traumtor an, doch Vasilj hielt glänzend. Der Treffer hätte jedoch aufgrund einer Abseitsstellung wohl ohnehin nicht gezählt.
Auch Bosnien blieb offensiv zumindest punktuell präsent. Dedic setzte nach einem Konter einen ordentlichen Distanzschuss ab und zwang Kobel immerhin einmal zu einer Parade.
Nach der Trinkpause reagierte Murat Yakin mit einem Dreifachwechsel und brachte unter anderem Vargas und Manzambi. In der 74. Minute segelte eine Flanke von Vargas auf den zweiten Pfosten. Dort konnte Widmer zwar nicht per Kopf abschließen, doch Memic klärte den Ball nur unzureichend zentral in den Strafraum. Manzambi stand goldrichtig, fackelte nicht lange und jagte den Ball per Volley sehenswert zur 1:0-Führung ins Netz. Vasilj war zwar noch dran, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern.
Jener Manzambi war auch an der nächsten spielentscheidenden Aktion maßgeblich beteiligt. Nach einem Steckpass des Freiburgers grätschte Muharemovic Embolo als letzter Mann um, woraufhin Schiedsrichter Pinheiro den Bosnier mit glatt Rot vom Feld stellte. Den anschließenden Freistoß von Vargas aus 17 Metern parierte Vasilj allerdings stark.
Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 84. Minute. Manzambi startete erneut tief, bediente Embolo, der auf Vargas weiterleitete. Der ehemalige Augsburger schlenzte den Ball ins rechte untere Eck, Vasilj war diesmal chancenlos.
Doch damit war der Arbeitstag des Duos Vargas und Manzambi noch nicht beendet. In der 90. Minute schickte Xhaka Vargas mit einem starken Ball in die Tiefe, der wiederum für Manzambi querlegte. Der Europa-League-Finalist überwand Vasilj mit seinem Rechtsschuss erneut und schnürte damit den Doppelpack.
Doch auch Bosnien gelang noch der Ehrentreffer. Ermin Mahmic kam nach einer Ecke volley zum Abschluss und jagte den Ball mit 115 km/h ins Netz. Die Schweiz hatte allerdings noch eine Antwort parat. Nach einem Foul von Memic an Sow zeigte Pinheiro auf den Punkt, Xhaka verwandelte den Strafstoß souverän.
Mit dem Sieg dürfte die Nati das Weiterkommen bereits so gut wie gesichert haben. Für Bosnien geht es im letzten Gruppenspiel gegen Katar nun um alles.







































