FC Schalke 04
·28 luglio 2026
Maximilian Wöber: „Ich will auf Schalke zeigen, dass ich in die Bundesliga gehöre“

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Seine Premieren-Woche als Knappe erlebte Maximilian Wöber nicht wie üblich in Gelsenkirchen, sondern in seiner österreichischen Heimat. Im Trainingslager im Stubaital nutzte der Verteidiger die intensive Zeit, um seine Mannschaftskameraden und das Trainer-Team kennenzulernen. „Ich bin sehr froh, dass ich die ersten Tage gut verdaut habe und angekommen bin“, sagt der 28-Jährige.
Nicht nur Maximilian Wöber konnte sich nach seiner Vertragsunterschrift beim S04 auf und neben dem Platz ein Bild von seinen Mitspielern machen – der Linksfuß selbst stand auch gleich unter Beobachtung: „Ich durfte mich beim ersten Abendessen mit der Mannschaft mit einem Ständchen vorstellen“, verrät er. Das traditionelle Singen der Neuzugänge fiel ausgerechnet auf seinen Ankunftstag. Also stieg der gebürtige Wiener auf einen Stuhl und performte den Gassenhauer „Wonderwall“ der britischen Band Oasis.
Sein musikalisches Talent stellte Wöber nur bedingt unter Beweis, dafür möchte er langfristig am Ball überzeugen: „Ich will auf Schalke zeigen, dass ich in die Bundesliga gehöre.“ Gerade nach der vergangenen Saison, in der der Österreicher aufgrund von Verletzungen und unglücklicher Umstände für den SV Werder Bremen nur drei Einsätze verbuchte, hat er sich viel vorgenommen: „Ich möchte jetzt richtig spielfit werden und mit einem positiven Mindset nach vorne blicken.“
Schon während seines Sommerurlaubs habe der 28-Jährige am ÖFB-Campus Extraschichten absolviert, um schnellstmöglich wieder auf 100 Prozent zu kommen. „Jetzt fühle ich mich so gut wie in den vergangenen zwei Jahren nicht mehr“, unterstreicht er. Bis zum Saisonstart Ende August wartet dennoch noch einiges an Arbeit auf den Defensivmann. Schon in dieser Zeit wird er seine Routine tagtäglich einbringen. „Mit meiner Erfahrung und meiner Persönlichkeit möchte ich in der Kabine ein wichtiger Faktor werden.“
Über 170 Erstliga-Spiele in Deutschland, Österreich, Spanien, England und den Niederlanden absolvierte Maximilian Wöber bereits. Die Station auf Schalke ist für ihn gleichwohl eine ganz besondere: „Der Verein hat eine unglaubliche Tragkraft und eine große Tradition. Dazu hat mir die Spielphilosophie von Chef-Trainer Miron Muslic von Beginn an zugesagt. Viel besser hätte es für mich nicht kommen können.“
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