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Philipp Overhoff·28 marzo 2026
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Philipp Overhoff·28 marzo 2026
Was war das gestern bitte für eine Leistung von Florian Wirtz?! Der Superstar des FC Liverpool hat die deutsche Nationalmannschaft mit zwei Toren und zwei Vorlagen quasi im Alleingang zum 4:3-Sieg über die Schweiz geführt.
TV-Experte Lothar Matthäus gab Wirtz anschließend „eine 1+ mit Sternchen", DFB-Sportdirektor Rudi Völler nannte ihn „Zauberfüßchen". Und auch Teamkollege Jonathan Tah schwärmte: „Es ist immer wieder faszinierend, dass er einfach zaubert auf dem Platz, mit wie viel Leichtigkeit er spielt."

Auch dem Spielmacher selbst war die Freude über seinen Gala-Auftritt merklich anzusehen. „Vier Scorer sind mir noch nie in einem Spiel gelungen", freute er sich.
Doch damit ist Wirtz keineswegs alleine gewesen. Vier Torbeteiligungen in einer Partie gelingen selbst den allergrößten Weltstars nur selten. Auch im DFB-Trikot schafften das seit der Jahrtausendwende gerade einmal elf Spieler. Und sagen wir mal so: Wirtz befindet sich seit gestern Abend in einer absolut elitären Gesellschaft!
Seine größte Sternstunde im DFB-Dress war ohne Frage das EM-Finale 1996. Auch sechs Jahre später hatte es Oliver Bierhoff aber noch drauf. Im Freundschaftsspiel gegen Kuwait gelangen dem späteren Teammanager drei Tore und eine Vorlage.
Auch der „Capitano" darf in dieser Liste natürlich nicht fehlen. 2004 knöpfte sich Michael Ballack die wehrlosen Malteser vor und schoss mal eben einen Viererpack – als Mittelfeldspieler wohlgemerkt!
Ein halbes Jahr später spielte sich auch Kevin Kurányi in einen Rausch. Bei einem Gastspiel in Thailand war der zuweilen launische Stürmerstar nicht aufzuhalten und zeigte sich für zwei Treffer und zwei Assists verantwortlich.
Lukas Podolski ist der unangefochtene König der deutschen Vierfach-Scorer! Gleich dreimal trieb die Köln-Ikone gegnerische Teams mit seinem Scoring-Output zur Verzweiflung. Seine Opfer waren Südafrika, San Marino und Armenien)
Im September 2006 feierte die deutsche Nationalmannschaft beim 13:0 über San Marino einen der höchsten Siege ihrer Geschichte. Neben Podolski scorte auch sein Kumpel Bastian Schweinsteiger vierfach. Die Ausbeute: zwei Tore und zwei Vorlagen.
Auch Bernd Schneider lief an eben jenem Tag zur Hochform auf. „Schnix", oder wahlweise auch „der Weiße Brasilianer" genannt, markierte neben drei Assists auch eine eigene Bude.
📸 OLIVER LANG - 2006 AFP
Wenige Monate später ging es im Quali-Rückspiel erneut gegen San Marino. Diesmal endete die Begegnung „nur" 6:0. Mit Torsten Frings war ein Defensivmann an gleich vier dieser Hütten beteiligt. Er traf einmal und assistierte dreimal.
In seiner Prime konnte Mario Gomez fast niemand stoppen. Das galt erst recht nicht für die bemitleidenswerten Verteidiger der Vereinigten Arabischen Emirate, denen der Knipser 2009 einen Viererpack einschenkte.
Eine DFB-Elf ohne Andre Schürrle ist Mitte der 2010er-Jahre kaum denkbar gewesen. So auch nicht beim deutlichen 7:0 auf Gibraltar, als der WM-Held im Sommer 2015 dreimal einnetzte und ein weiteres Mal als Vorarbeiter fungierte.
Die glücklichste Nationalmannschaftskarriere erlebte Marco Reus insgesamt nicht. In einem WM-Quali-Spiel gegen Lichtenstein lief 2021 dann aber doch mal alles zusammen: Ein Treffer sowie drei Assists können sich mehr als nur sehen lassen!
Der letzte DFB-Star, der dieses Kunststück vor Wirtz vollbrachte, ist Jamal Musiala. Beim ersten Duell nach der Heim-EM 2024 spielte der Bayern-Star so richtig einen auf und zauberte gegen Ungarn ein Tor sowie drei Vorlagen aufs Parkett.
Auffällig ist, dass die DFB-Stars vor allem gegen vermeintlich kleinere Fußball-Nationen auf vier Scorerpunkte kamen. Das macht die gestrige Wirtz-Masterclass gegen die starke Schweiz umso besonderer! Oder was meint ihr? Schreibt es uns in die Kommentare!
📸 FABRICE COFFRINI - AFP or licensors
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