FC Schalke 04
·29 gennaio 2026
Miron Muslic: Genau das sind die Spiele, die wir wollen

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·29 gennaio 2026

Der FC Schalke 04 ist am Samstag (31.1.) in einem Nachbarschaftsduell zu Gast beim VfL Bochum. Anpfiff im Vonovia Ruhrstadion ist um 13 Uhr. „Ich erwarte ein intensives Spiel. Unser Gegner kann gerade zu Hause richtig dominant auftreten. Wir müssen alles abrufen, um erfolgreich zu sein“, sagt Miron Muslic.
Die Bochumer sind mit 23 Zählern derzeit Tabellenelfter. Dass der letztjährige Bundesligist bei einem Vier-Punkte-Polster auf den ersten Abstiegsplatz momentan eher nach unten als nach oben schauen muss, hängt mit dem Fehlstart in die laufende Saison zusammen. Denn aus den ersten acht Partien dieser Spielzeit holte der VfL lediglich drei Punkte.
Nach einem Trainerwechsel – Uwe Rösler übernahm im Oktober 2025 den Part an der Seitenlinie von Dieter Hecking – hat der Reviernachbar allerdings fleißig gepunktet. In der „Rösler-Tabelle“ mit nunmehr elf Begegnungen sind die Bochumer mit fünf Siegen, fünf Remis und nur einer Niederlage Zweiter. Lediglich die Knappen haben in diesem Zeitraum noch einen Punkt mehr gesammelt als der VfL. „Spätestens seit dem Trainerwechsel zählt der VfL zu den Top-Mannschaften in unserer Liga“, erklärt Schalkes Coach und fügt hinzu, dass „nach den Duellen mit Hertha und Kaiserslautern das nächste Schwergewicht auf uns wartet. Aber genau das sind die Spiele, die wir wollen, auf die wir uns freuen. Ich erwarte einen heißen Tanz.“
Bei beiden Revierclubs lief zuletzt allerdings nicht alles rund. Während der S04 nach der 1:2-Niederlage in Braunschweig zum Hinrundenabschluss mit zwei Remis ins neue Kalenderjahr gestartet ist, teilte der VfL zuletzt gleich viermal in Serie die Punkte. „Auch diese Phasen sind wichtig für uns“, erklärt der Chef-Trainer. „In den Wochen, in denen wir mehrere Siege am Stück geholt haben, war nicht alles perfekt. Auch wenn wir gewonnen haben, haben wir uns nicht nur abgeklatscht, sondern uns gemeinsam darauf fokussiert, einige Dinge noch besser zu machen. Umgekehrt lassen wir uns jetzt nicht aus der Ruhe bringen. Ups und Downs gehören im Fußball dazu. Es ist wichtig, aus diesen Phasen zu lernen.“
Dejan Ljubičić, zu Beginn der laufenden Woche von Dinamo Zagreb verpflichtet, wird an der Castroper Straße erstmals zum Kader der Königsblauen zählen und dabei mit VfL-Torhüter Timo Horn auf einen alten Bekannten treffen. Beide Akteure haben in der Vergangenheit gemeinsam für den 1. FC Köln gespielt. Muslic freut sich auf seinen Neuzugang. „Dejan gibt uns ein Profil, das uns im Spiel nach vorne klar verbessert. Er kann sowohl auf der Sechs, der Acht oder der Zehn spielen“, berichtet der 43-Jährige. „Er ist topfit und bereit.“ Ob der Mittelfeldmann in Bochum von Anfang an aufläuft, verrät Muslic allerdings noch nicht.
Bei Edin Džeko, der in der Vorwoche sein Debüt mit einem Tor krönen konnte, sieht es danach aus, dass er auch dieses Mal von der Bank kommen wird. „Edin hat den ersten Schritt mit der Einwechslung gegen Kaiserlautern gemacht“, so der Chef-Trainer. „Aber Edin braucht noch ein bisschen, damit er starten kann. Er wird trotzdem ein Game-Changer sein. Es geht nicht um die nächsten Spiele, sondern um die restliche Saison insgesamt. Wir haben einen klaren Plan mit Edin.“
Im Vonovia Ruhrstadion nicht zur Verfügung steht Hasan Kuruçay. Der Innenverteidiger muss wegen einer Gelbsperre einmal aussetzen. Auch Vitalie Becker wird weiterhin ausfallen. „Dass beide nicht spielen können, schmerzt uns sehr, da sie in dieser Saison unangefochtene Stammspieler sind“, sagt Muslic. „Dennoch klagen wir nicht. Wir haben uns in der Trainingswoche mit ein, zwei Optionen beschäftigt. Es ist ja nichts Neues, dass wir aufgrund von Ausfällen improvisieren müssen und Lösungen finden werden.“








































