Mislintat blickt auf Immobile zurück: „Kann keine Sicherheit kaufen“ | OneFootball

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·6 aprile 2026

Mislintat blickt auf Immobile zurück: „Kann keine Sicherheit kaufen“

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Sven Mislintat war in den letzten 15 Jahren für viele Topvereine tätig. Mittlerweile ist der 53-Jährige Sportvorstand in Düsseldorf.

Bei der Fortuna trat er im Dezember die Nachfolge von Klaus Allofs an, der nach knapp sechs Jahren sein Amt inmitten einer tiefen sportlichen Krise niedergelegt hatte. Bei Borussia Dortmund erarbeitete sich Mislintat einst den Ruf als Diamantauge, weil er er immer wieder schaffte, Spieler mit enormen Entwicklungspotenzial zu entdecken und für wenig Geld zu verpflichten.


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Die Zeit der Kagawas, Aubameyangs und Dembeles liegt beim BVB zwar schon länger zurück, der 53-Jährige ist jedoch überzeugt, dass solche Transfers auch in der heutigen Zeit noch möglich sind. „In Summe ist es nicht viel anders als früher, es ist die gleiche Arbeit. Live-Spiele und Videos schauen, persönliche Gespräche, Machbarkeitsstudie, Social Media Scans, Datenanalyse. Wir haben heute so viele Daten vorliegen, daher ist es wichtig, diese auch richtig zu interpretieren. Das ist ein größerer und weiter wachsender Einfluss“, erklärte er im Interview mit transfermarkt.

Mislintat über Immobile-Flop: „Eigentlich unmöglich“

„Auch wenn das viele glauben: Man kann sich keine Sicherheit kaufen“, antwortete Mislintat auf die Frage, wie er als Sportchef das richtige Maß zwischen Risiko und Sicherheit findet und erinnerte an einen Transferflop aus seiner BVB-Zeit. Ciro Immobile wurde 2014 als Ersatz für Robert Lewandowski verpflichtet, kam in Dortmund aber nie in Fahrt.

Für den Italiener ist der BVB vom Kurs abgewichen und hat sich gegen weniger prominente Optionen wie das damalige Salzburg-Talent Sadio Mane und eben für den Torschützenkönig der Serie A entschieden. Damit habe man laut Mislintat „versucht, auf Nummer sicher zu gehen. In Italien funktionierte er davor und danach sensationell – bei uns hat er gar nicht funktioniert. Das ist eigentlich unmöglich, wenn man ihn Tore schießen sieht.“

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Foto: Getty Images

Mit den begrenzten Budgets bei Fortuna Düsseldorf könne man sich erst recht keine Sicherheit kaufen, dass ein Neuzugang durchstartet, sprach Mislintat auch über die Schwierigkeiten seines aktuellen Jobs: „Chris Rasmussen wurde von vielen als absoluter Game-Changer gesehen. Er war 2023/24 nach Nordsjaelland ausgeliehen und spielt jetzt als junger Kerl das erste Mal in der zweiten Bundesliga, die physisch extrem stark ist. Dazu ein neuer Klub und eine neue Stadt. Das ist nicht selbstverständlich, dass er direkt und Woche für Woche liefert. Da braucht es auch etwas Zeit, etwas Geduld und die nötige Kommunikation, das einzuordnen.“

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