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·17 maggio 2026
Mohamed Salah schießt gegen Slot – und wünscht sich Klopp-Fußball zurück

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·17 maggio 2026

Mohamed Salah (33) hat sich kurz vor seinem Liverpool-Abschied mit deutlichen Worten zu Wort gemeldet. Seine Kritik richtet sich klar gegen Trainer Arne Slot (47).
In einem Statement auf X hat der scheidende Liverpool-Superstar Mo Salah zum Rundumschlag ausgeholt und gegen Trainer Arne Slot und dessen Spielweise geschossen.
"Ich habe miterlebt, wie sich dieser Verein von Zweiflern zu Gläubigen und von Gläubigen zu Champions gewandelt hat", schrieb der Ägypter. Das habe harte Arbeit erfordert, und er habe stets alles getan, um dem Verein beim Erreichen dieses Ziels zu helfen. "Nichts macht mich stolzer als das."
Was dann folgte, war eine Abrechnung mit dem aktuellen Kurs unter Slot. Die jüngste Niederlage gegen Aston Villa sei "sehr schmerzhaft" gewesen und "nicht das, was unsere Fans verdienen", so Salah. Vor allem Slots Ansatz missfällt Salah. Er hoffe, dass Liverpool wieder zum einstigen "Heavy-Metal-Fußball" zurückkehre.
Eine klare Anspielung auf die Ära von Jürgen Klopp (58). Der Deutsche hatte die Reds zwischen 2015 und 2024 zu Champions-League- und Premier-League-Titeln geführt – mitden kompromisslosen Pressing-Stil, den Salah nun vermisst.
Das Verhältnis zwischen Salah und Slot war schon zuvor angespannt. Der Niederländer hatte den Superstar zeitweise aus der Startelf gestrichen, woraufhin Salah in einem Skandal-Interview mangelndes Vertrauen beklagte. Slot glättete die Wogen damals, baute den 33-Jährigen wieder ein. Doch die Risse sind offensichtlich geblieben.
Salah kommt in der laufenden Saison auf 40 Einsätze und erzielte dabei 12 Tore und lieferte 10 Vorlagen. Sein Abschied zum Saisonende steht fest, obwohl sein Vertrag eigentlich noch bis 2027 läuft.
Für Slot dürfte der öffentliche Seitenhieb des Superstars wenig erfreulich sein. Die Kritik am 47-Jährigen wird ohnehin nicht leiser – Liverpool rangiert als amtierender Meister nur auf dem fünften Tabellenplatz. Viele Fans wünschten sich, dass Xabi Alonso das Ruder übernimmt. Doch der Spanier heuert beim FC Chelsea an.


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