FC Bayern München
·29 gennaio 2026
Mutter und Tochter feiern den FC Bayern

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·29 gennaio 2026

FC Bayern-Fans reisen von überall an, um ihre Mannschaft bei Auswärtsspielen zu unterstützen – selbst wenn es sie Hunderte Kilometer durch die Kälte und die Luft führt. Um diejenigen kennenzulernen, die keinerlei Aufwand und Kosten scheuen, um ihren FC Bayern auch außerhalb der Allianz Arena zu erleben, wollen wir sie ein wenig besser kennenlernen: unsere Auswärtsfans mit ihren besonderen Geschichten, ihrer Liebe und ihrer Leidenschaft für den FC Bayern.
Etwas verloren stehen Michelle und Renate inmitten des regen Fantreibens. Beide haben Bayern-Schals um den Hals. Um sie herum: überall PSV-Fans. Es sind noch gut zwei Stunden bis zum Anpfiff im Philips Stadion, die kühle Abendluft auf der Rückseite der Tribüne in Eindhoven ist geschwängert vom Geruch nach frisch gegrillten Bratwürsten und frisch gezapftem Bier. Niederländische Partymusik läuft in Überlautstärke irgendwo aus den Boxen. Väter mit ihren Kindern an der Hand suchen nach dem richtigen Tribüneneingang, niederländische Anhänger singen sich warm, an der Einfahrt, in die gleich die Teambusse einbiegen werden, hat sich eine Menschentraube gebildet.
„Wir sind extra aus Den Haag hierher gefahren“, erzählt Michelle. Im Internet hat sie die Chance auf Tickets für dieses Spiel bekommen – und zugeschlagen: „Ich dachte: Mama, wir müssen zu diesem Spiel!“
Den Arbeitstag in einem Kleiderladen hat sich Michelle extra freigenommen, dann sind beide die eineinhalb Stunden von der Küste in den Südwesten Hollands gefahren. „Natürlich, es geht ja darum, dass wir Bayern sehen können“, sagt Michelle. In der Schule hat sie Deutsch gelernt, aber nicht nur da: „Seit ich denken kann, fahren wir immer nach Deutschland in den Urlaub. Ich liebe das Land, vor allem Bayern.“
Die Berge, die glasklaren Seen, die Stadt München, „aber vor allem die Menschen und das leckere Essen“, sagt Michelle und lächelt. „Ich bin verliebt in Bayern!“ Nicht nur in das Bundesland, seit 2016 auch in Bayern München. Dabei wurde ihr das nicht in die Wiege gelegt, der Vater war überhaupt nicht fußballinteressiert.
„Seit der Weltmeisterschaft 2014 bin ich vor allem Fan von Manuel Neuer. Ich habe geguckt, für welchen Verein er spielt – dann ist mir aufgefallen, wie viele Nationalspieler für Bayern spielen. Und dann war klar, dass ich für Bayern bin“, sagt sie. „Ich mag die Spieler, die Mentalität – und alles Weitere, was den Club ausmacht. Das ist so viel, vor allem der Zusammenhalt.“ Daher hat sich Michelle auch „Mia san Mia“ auf den Arm tätowieren lassen. Der deutsche Fußball gefalle ihr ohnehin besser als der niederländische: „Meine Mutter und ich, wir feuern auch bei internationalen Turnieren immer Deutschland an.“
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An diesem Januarabend in Eindhoven aber ist es Champions League – das wird eine Premiere für Mutter und Tochter. Michelle war noch nie bei einem Europapokalspiel, Renate überhaupt noch nie im Fußballstadion. „Aufgeregt bin ich nicht“, sagt die Mutter, „ich bin eher voller Vorfreude!“
Sogar nach München in die Allianz Arena ist ihre Tochter einmal gefahren, 2024 zum ersten Heimspiel der Saison gegen Freiburg. Ihren Freund hat sie auch angesteckt: „Normalerweise ist er Ajax-Fan, aber gleich danach kommt der FC Bayern.“ Für Michelle und Renate ist klar: „Der FC Bayern ist der beste Club der Welt!“
So lief das Spiel der Bayern bei der PSV:








































