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·20 aprile 2026
Nach bösem Foul: So lange fehlt Eichhorn der Hertha

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·20 aprile 2026

Der letzte Funken Hoffnung, doch noch irgendwie ins Rennen um den Relegationsplatz eingreifen zu können, ist bei Hertha BSC spätestens durch das 1:1 gegen Eintracht Braunschweig dahin. Die Berliner kassierten den Ausgleich in der Schlussphase - nur wenige Minuten, nachdem Kennet Eichhorn die glatt Rote Karte gesehen hatte.
Der Youngster, der nach seiner schweren Sprunggelenksverletzung erst das zweite Mal wieder in der Startelf stand, hatte seinen Gegenspieler Florian Flick mit einer Grätsche viel zu hoch am Bein getroffen. Nach Einschreiten des VAR änderte Schiedsrichter Patrick Alt seine Entscheidung von Gelb zu Rot und machte Eichhorn damit zum jüngsten Rotsünder der Zweitliga-Geschichte.
Das Sportgericht des DFB sperrte Eichhorn wegen eines "rohen Spiels gegen den Gegner" im Einzelrichterverfahren für zwei Spiele.
Auf Seiten der Berliner musste man zugeben, dass der Platzverweis vollkommen gerechtfertigt war. "Es ist natürlich eine Rote Karte", teilte Trainer Stefan Leitl mit. "Wir haben uns, oder eher Kenny in diese Situation gebracht, weil wir qualitativ einfach kein gutes Passspiel an den Tag gelegt haben. Kenny hat mit seinem Eifer und seinem Einsatz noch alles versucht und es war eine unglückliche Szene. Ich kann ihm überhaupt keine Absicht unterstellen und natürlich ist Kenny jetzt sehr, sehr angeschlagen und dementsprechend gilt es jetzt für alle von uns, ihn aufzubauen."
"Die Situation ist maximal unglücklich. Ich habe jetzt einige Bilder gesehen und muss sagen, dass man die Karte leider geben kann", pflichtete ihm Sportdirektor Benjamin Weber bei. "Der Junge ist 16 Jahre alt, jetzt sollten wir uns um ihn kümmern und ihn aufbauen. Das ist unsere Verantwortung!"
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