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Jule Stolpe·20 marzo 2026
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Jule Stolpe·20 marzo 2026
Viele Fußballfans werden aktuell sicherlich nicht wie gebannt vor dem Fernseher sitzen und verfolgen, wie das Duell zwischen RB Leipzig und der TSG Hoffenheim so verläuft. Es gibt aber durchaus Aspekte an der Partie, die sicherlich zugegebenermaßen nicht allzu viel Tradition beinhaltet, die interessant sind.
Erstens: Für RB geht es um ganz wichtige Punkte im Champions-League-Rennen.
Aktuell sieht es auch ganz so aus, als würden sie diese Chance nutzen.
Obwohl Hoffenheim bekanntermaßen die gefühlt beste Saison der Klubgeschichte spielt und bis vor dem Spiel auf Platz Drei der Tabelle weilte, haben sich die Gäste aus Sinsheim in der ersten Halbzeit komplett überrennen lassen.
Sogar der eher unwahrscheinliche Fall, dass Leipzig Hoffenheim aufgrund der Tordifferenz überholt, ist eingetreten!
In der 17. Minute stellte Brajan Gruda per Abstauber auf 1:0, bevor sein Kollege Christoph Baumgartner nur vier Minuten später per Kopf erhöhte (21.).
Dem zweiten Tor folgte zunächst das dritte - erneut durch Christoph Baumgartner (ein Mix aus Arbeitsverweigerung in der Hoffenheimer Abwehr und einem schönen Seitfallzieher nach Brustannahme des Leipzigers).
Kurz danach folgte jedoch ein absoluter Schockmoment für RB. Shootingstar Yan Diomande (Grund Nummer zwei, sich die Partie heute doch zu Gemüte zu führen und sich von dem Fußball des Senkrechtsstarters begeistern zu lassen) schien nach einem Zweikampf Schmerzen zu verspüren und setzte sich auf den Boden. Betroffen ist wohl seine linke Schulter, an der er auch behandelt wurde (32.).
Fünf Minuten später mussten die Leipziger Ärzte schon wieder ran und der einhellige Tenor war: Jetzt wars das, zumindest für heute Abend. Der Ivorer sah das allerdings anders, kam erneut auf den Platz zurück und bereitete kurz vor der Pause das 4:0 von Gruda vor.
📸 Sebastian Widmann - 2026 Getty Images
Für RB und auch mit Blick auf die Weltmeisterschaft im Sommer bleibt zu hoffen, dass die Beschwerden in Diomandes Schulter fernbleiben. Beim Turnier würde er mit der Elfenbeinküste in der Gruppe auf das DFB-Team treffen.
Bis zum Halbzeitpfiff (kurz zuvor schoss Diomande sogar noch das 5:0, das allerdings vom VAR einkassiert wurde) stand der 19-Jährige noch auf dem Platz, könnte sich und seiner Schulter mit der komfortablen RB-Führung im Rücken allerdings sicher den Feierabend gönnen. Das geschah dann auch, Antonio Nusa kam für ihn in die Partie (66.).
In der 78. erhöhte RB sogar noch auf 5:0, dieses Mal traf Joker Benjamin Henrichs.
📸 RONNY HARTMANN - AFP or licensors









































