90min
·13 maggio 2026
Nach Larsson-Hammer: Krösche mit heftiger Kritik an Nationaltrainer

In partnership with
Yahoo sports90min
·13 maggio 2026

So langsam aber sicher geht die WM-Vorbereitung in die letzten Züge. Mittlerweile verkünden immer mehr Nationen ihre Kader für die anstehende Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA – so auch Schweden.
Nationaltrainer Graham Potter hatte am Dienstag seinen Kader bekanntgegeben. Dabei berief er mit Daniel Svensson (Borussia Dortmund), Eric Smith (FC St. Pauli), Alexander Bernhardsson (Holstein Kiel) und Mattias Svanberg (VfL Wolfsburg) gleich vier Spieler aus der ersten und zweiten Liga. Der vermeintlich größte Name aus der Bundesliga fehlte jedoch: Eintracht Frankfurts Hugo Larsson. Die Nicht-Nominierung des Mittelfeldspielers war eine faustdicke Überraschung, die Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche nicht nachvollziehen kann.
"Hugo hat sich in den vergangenen Jahren auf höchstem Niveau entwickelt, konstant Leistung gebracht und zählt zu den absoluten Schlüsselspielern unserer Mannschaft", erklärte Krösche, weshalb die Nicht-Nominierung "sportlich schlicht nicht zu erklären ist".
Er ergänzt: "34 Pflichtspiele in dieser Saison sprechen eine eindeutige Sprache", so Krösche weiter. "Wer solche Leistungen ignoriert, sendet das falsche Signal an jeden Profi, der sich Woche für Woche alles erarbeitet. Für uns ist klar: Hugo hätte die Nominierung mehr als verdient gehabt. Diese Entscheidung ist nicht nur unverständlich, sondern aus unserer Sicht schlicht falsch."
Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass Larsson aufgrund von kleineren Verletzungen in dieser Saison nur knapp 60 Prozent aller Spielminuten in der Liga absolvierte. Vielleicht war genau das am Ende der Fakt, der das Pendel gegen ihn ausschwingen ließ. In der begrenzten Spielzeit wies er jedoch sein großes Potenzial größtenteils nach, weshalb die fehlende Nominierung schon überrascht.
Am Ende ist es dennoch wie es ist: Potter wird seinen Kader nicht noch einmal ändern, weshalb Larsson seinen WM -Traum begraben muss – sehr zum Unmut von Eintracht Frankfurt.


Live





































