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Nur die Raute

·17 febbraio 2026

Nach „Rettungstat“ gegen Union: Sonderlob für einen HSV-Star!

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Durch den umjubelten 3:2-Sieg gegen Union Berlin sprang der HSV auf einen starken neunten Platz. Doch die Partie hätte eine völlig andere Wendung nehmen können.

Nur wenige Sekunden vor der Halbzeitpause leistete sich HSV-Schlussmann Daniel Heuer Fernandes einen beinahe folgenschweren Fehler. Nach einem missglückten Klärungsversuch lief Berlins Stürmer Andrej Ilić alleine auf das verwaiste hanseatische Tor zu. Die erneute Führung der Gäste war zum Greifen nah.


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Doch dann kam Jordan Torunarigha. Der Innenverteidiger sprintete in höchstem Tempo zurück und setzte alles auf eine Karte. Was wie eine aussichtslose Mission wirkte, wurde zu einer Rettungstat ohne eigene Ballberührung. Torunarigha setzte Ilić so unter Druck, dass dieser das leere Tor verfehlte. Im direkten Gegenzug schlug der HSV auf der anderen Seite zu und ging mit jeder Menge Rückenwind in die Kabine.

HSV: Torunarigha reift immer mehr zur Säule

Trainer Merlin Polzin fand anschließend deutliche Worte des Lobes. „Er hat eher für Druck gesorgt, als dass er ihn jetzt verteidigt hat, aber das spricht auf jeden Fall für Jordan und für die Mentalität, den Lauf dann auch zu machen, obwohl es eigentlich aussichtslos ist. Den willst du nicht im Nacken haben“, erklärte der Coach. Es war ein Sonderlob, das nicht nur diese eine Szene würdigt, sondern Torunarighas Entwicklung insgesamt.

Denn nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich der 28-Jährige merklich stabilisiert und ist zu einer festen Größe innerhalb des Teams gereift. In nur zwölf von 21 Bundesliga-Partien sammelte er bereits die sechstmeisten Ballkontakte im Team. Mit einer Zweikampfquote von 66,67 Prozent zählt er zu den stärksten Verteidigern des HSV, seine Passquote liegt bei über 83 Prozent. Zudem spricht seine Disziplin für ihn: erst elf Fouls, nur eine Gelbe Karte. Eine mögliche Sperre liegt damit in weiter Ferne.

Doch ein winziger Makel bleibt. Auch weiterhin leistet sich Torunarigha im Spielaufbau vereinzelte Unsauberkeiten. Die Unioner Mega-Chance, die er letztlich selbst vereitelte, kam beispielsweise überhaupt erst zustande, da er Fabio Vieira mit einem suboptimalen Zuspiel in Bedrängnis und somit zum Ballverlust brachte. Positiv: Auch diese Momente sieht man immer seltener.

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