Nach schwerer Verletzung: Topp muss seiner Karriere einen Neustart verpassen | OneFootball

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·29 marzo 2026

Nach schwerer Verletzung: Topp muss seiner Karriere einen Neustart verpassen

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Nicht nur die restliche Saison, sondern auch weite Teile der Hinrunde der nächsten Saison dürften für Keke Topp bereits abgehakt sein. In dieser Woche musste Werder Bremen bekanntgeben, dass sich der Stürmer einen Kreuzbandriss zugezogen hat (90min berichtete). Je nach Verlauf der Reha wäre ein Einstieg ins Mannschaftstraining im Herbst womöglich denkbar.

Doch auch abseits dieser langen Ausfallzeit, die den 22-Jährigen weit zurückwerfen wird, bedeutet diese verletzungsbedingte Zwangspause für Topp eines: Der junge Angreifer muss schauen, wie er im Anschluss seiner Karriere einen Neustart verschaffen kann.


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"Wir wollten insgesamt mehr auf junge Spieler setzen. Wir dachten, dass Keke schon weiter ist, da lagen wir aber falsch", zog Clemens Fritz in der Vorwoche beim 'Doppelpass' in Sport1 ein deutliches Fazit zu Topp – und damit noch vor dem Verletzungs-Schock. Dennoch sehe man nach wie vor sein Potenzial, betonte der Werder-Sportchef. Genau darin liegt jedoch auch das Problem: Über sein Potenzial ist er noch nicht hinausgekommen.

Topp muss den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen – jetzt unter umso komplizierteren Voraussetzungen

Beim FC Schalke wusste Topp hier und da schon zu überzeugen. Dennoch überwog zumeist der Eindruck, dass ihm mindestens ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga mitsamt beständiger Spielpraxis gut getan hätte. Sein Vertrag lief jedoch aus und das Angebot zur Verlängerung war dem Vernehmen nach so geringschätzig, dass die zugleich aufkommende Perspektive, wieder zurück an die Weser und damit zu seinem Jugend- und Herzensklub zu gehen, umso verlockender gewesen sein dürfte.

In Bremen hat Topp aber seit seinem Wechsel im Sommer 2024 keine konstante Rolle einnehmen können. Seitdem kommt er zwar auf 41 Einsätze für den Weser-Klub, startete aber wettbewerbsübergreifend in diesen nun etwas mehr als anderthalb Jahren nur in neun Partien. Die oftmals auch sehr kurzen Einwechslungen haben ihn in seiner Entwicklung noch nicht voranbringen können.

Das Problem, das sich nun ergibt: Topp wird voraussichtlich erst zum Spätherbst oder Winter sein Comeback feiern können. Vorausgesetzt, die Reha läuft gut, er kann die Belastung konstant steigern und er erleidet keine Rückschläge. Weder zuvor, noch dann direkt zum Transfer-Winter, wäre ein Wechsel als denkbar oder gar wahrscheinlich anzusehen. Kaum ein Klub würde ihn für die dann nächste Rückrunde ausleihen wollen, wenn unklar ist, wann er wieder vollständig belastbar und einsatzbereit für mehr als 60 Minuten am Stück ist. Dementsprechend droht ihm schon jetzt eine weitere verlorene Saison.

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