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·23 aprile 2026
Nächster Deutscher in die Premier League? Edin Terzic auf Chelsea-Trainerliste

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Der FC Chelsea hat Liam Rosenior (41) nach nicht einmal vier Monaten entlassen. Die Blues suchen einen Nachfolger – und ein ehemaliger BVB-Coach ist offenbar im Rennen.
Das Trainer-Karussell an der Stamford Bridge dreht sich weiter. Erst Enzo Maresca (46), dann Rosenior – Chelsea hat in dieser Saison bereits zwei Übungsleiter verschlissen. Nach fünf Liganiederlagen in Serie ohne eigenes Tor musste Rosenior am Mittwoch seinen Posten räumen. Jetzt fahnden die Blues nach einer langfristigen Lösung.
Wie BBC Sport berichtet, hat Chelsea eine Shortlist mit drei Namen erstellt. Darauf stehen Andoni Iraola (43), Marco Silva (49, Fulham) und Edin Terzic (43). Besonders der Name Terzic dürfte aufhorchen lassen. Der gebürtige Mendener führte Borussia Dortmund 2024 ins Finale der Champions League, ehe er den BVB im Sommer desselben Jahres verließ. Seitdem ist der Deutsch-Kroate vereinslos.
Iraola verlässt den AFC Bournemouth zur neuen Saison aus freien Stücken. Nachfolger des Spaniers wird Marco Rose – Iraola ist zur neuen Saison also frei verfügbar, sein Vertrag läuft aus. Terzic könnte sofort einspringen.
Sollte der Deutsche den Zuschlag bekommen, wäre er nach Rose bereits der zweite deutsche Trainer, der innerhalb weniger Wochen einen Job in der Premier League antritt. Eine bemerkenswerte Entwicklung. Noch vor wenigen Jahren galten deutsche Übungsleiter auf der Insel – mit Ausnahme von Jürgen Klopp – als Exoten. Jetzt sind neben Rose und wömöglich bald auch Terzic auch Daniel Farke (49, Leeds) und Fabian Hürzeler (Brighton & Hove Albion) in der wohl besten Liga der Welt angestellt.
Terzic müsste an der Bridge mit einem notorisch ungeduldigen Chelsea-Umfeld umgehen - und den rigosos handelden Bossen um Todd Boehly. Die Blues agieren aktuell weiter hinter den Erwartungen.
Vier Spieltage vor Saisonende liegt der Klub auf dem siebten Tabellenplatz, der Rückstand auf die Champions-League-Ränge beträgt sieben Punkte und könnte im Fall eines Liverpool-Siegs gegen Crystal Palace am Samstag auf zehn anwachsen. Immerhin: Im FA Cup lebt noch die Hoffnung auf einen Titel – das Halbfinale gegen Leeds United steht am Sonntag an.









































