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·8 gennaio 2026
Neue Details enthüllt: Schalkes brisantes Wiedersehen mit Seguin

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·8 gennaio 2026

Brisantes Wiedersehen in Berlin: Vor dem Duell zwischen Schalke und Hertha rücken neue Details aus Paul Seguins umstrittener Zeit bei den Königsblauen in den Fokus.
Wenn der FC Schalke 04 am 17. Januar im Berliner Olympiastadion auf Hertha BSC trifft, steht mehr auf dem Spiel als nur drei Punkte. Im Mittelpunkt: Paul Seguin. Der frühere Vize-Kapitän der Königsblauen kehrt als Gegner zurück – und mit ihm viele alte Geschichten aus zwei bewegten Jahren in Gelsenkirchen.
Öffentlich geben sich die Beteiligten heute versöhnlich. Schalkes Kapitän Kenan Karaman betonte zuletzt gegenüber der WAZ: „Ich hatte ein gutes Verhältnis mit Paul, ich wünsche ihm alles Gute in Berlin.“ Und weiter: „Er ist ein sehr guter Fußballer, der uns in schwierigen Phasen geholfen hat.“
Hinter den Kulissen sah die Lage jedoch komplizierter aus. Wie die Sport Bild detailliert berichtete, sorgten vor allem Seguins wiederholte kurzfristige Absagen vor Spielen intern für großes Stirnrunzeln – unter anderem vor der Partie in Düsseldorf im Mai 2025 sowie zuvor in Elversberg. Beide Male meldete sich der Mittelfeldspieler kurzfristig nicht spielfit, obwohl medizinische Untersuchungen später keine strukturellen Verletzungen zeigten.
Hertha-Trainer Stefan Leitl stellte sich nach dem Wechsel klar vor seinen neuen Spieler und verwies auf dessen hohe Einsatzbereitschaft in Gelsenkirchen: „Der Paul hat sich in den letzten beiden Jahren für seinen damaligen Arbeitgeber in einer Form geopfert, wovon wir jetzt in seiner Verletzung das Produkt sehen.“ Auf Schalke wurde diese Darstellung allerdings eher mit Skepsis aufgenommen.
Besonders in der Saison 2023/24 soll es laut Sport Bild intern immer wieder geknirscht haben. Führungsspieler wie Simon Terodde, Ralf Fährmann und Dominick Drexler taten sich schwer mit Seguins Auftreten. Nach einer 0:3-Niederlage in Magdeburg kam es zu einer internen Aussprache, in der Seguin erklärte, sich im Kreis der erfahrenen Spieler unwohl zu fühlen – eine Aussage, die den Konflikt weiter zuspitzte.
Auch auf Führungsebene wuchs der Frust. Gespräche mit Vorstandschef Matthias Tillmann über Trainingsabläufe und Aufwärmprogramme verstärkten den Eindruck, dass Spieler und Klub immer weiter auseinanderdrifteten. Schon im Sommer 2024 stand ein Abschied im Raum, scheiterte jedoch an der Ablöse. Ein Jahr später folgte schließlich die Trennung.
Das Hinspiel verpasste Seguin noch verletzt, nun könnte er erstmals gegen seinen Ex-Verein auflaufen. Auf Schalke blickt man dem Wiedersehen nüchtern, aber keineswegs emotionslos entgegen. Denn die Geschichte von Paul Seguin in Gelsenkirchen ist keine gewöhnliche: Sie handelt von großen Erwartungen, internen Zerreißproben – und einem Abschied, der bis heute nachwirkt.
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